Projekt- und Qualitätsmanagement im Produktentstehungsprozess: Einblick in die Arbeit bei Dräxlmaier

Juni / Juli 2008. Zwei Gastreferenten des Automobilzulieferers
Dräxlmaier, Vilsbiburg, gaben den Studierenden des 6. Fachsemesters
einen umfassenden Einblick in die Aufgaben von Wirtschaftsingenieuren
im Rahmen des Produktentstehungsprozesses.
Im Rahmen der
Vorlesung “General Management” erläuterte Andreas Fischer vom Group
Center Corporate Quality die Feinheiten des Projektmanagements. Dabei
wurde erklärt, wie der Simultaneous Engineering Process die
gleichzeitige Entwicklung von neuem Produkt, zugehörigem
Fertigungsprozess und Logistiknetzwerk gewährleistet. An diesem Prozess
knüpft dann die Terminplanung und -steuerung an, deren besondere
Herausforderungen jeweils anhand von Praxisfällen verdeutlicht wurden.
Schließlich erklärte Herr Fischer, wie wichtig für den Projekterfolg
die „soft skills“ der beteiligten Personen sind.
Ebenfalls mit
dem Produktentstehungsprozess, allerdings aus der Perspektive des
Qualitätsmanagements, befasste sich der Vortrag von Martina Köhler,
Leiterin Qualität Kaufteile im Group Center Materialmanagement. Nach
einem Überblick über die verschiedenen Qualitätsstandards in der
Automobilindustrie (VDA 6.X, QS-9000, TS 16949) ging Frau Köhler
detailliert auf deren Zusammenhänge und Unterschiede ein. Schwerpunkte
der Ausführungen waren die Qualitätsvorausplanung, die Prozess- und
Produktfreigabe, Messmittelanalysen und die Statistische
Prozessregelung. Den Abschluss bildete ein sytematischer Einblick in
die Lieferantenentwicklung.
Beide Vorträge unterstützten in
hervorragender Weise ein wesentliches Ziel der Lehrveranstaltung
„General Management“ im Schwerpunktstudium: Die Verknüpfung von
Grundlagenwissen aus vorangegangenen Lehrveranstaltungen – hier
„Projektmanagement“ und „Statistik und Qualitätssicherung“ (jeweils 4.
Semester) – mit fortschrittlichen und bewährten Vorgehensweisen aus der
Unternehmenspraxis.
Updated: 28.10.2009
Team der Hochschule Landshut gewinnt
das Halbfinale des VWI Fallstudienwettbewerbs
6. Juni 2008. Das Team der Hochschule Landshut hat das Halbfinale des
Fallstudienwettbewerbs des VWI (Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e. V.)
gewonnen. Damit haben sich die Studierenden des Studienganges
Wirtschaftsingenieurwesen für das Finale qualifiziert, das am 12. bis 15. Juni
in Dresden stattfinden wird.
Die betreuenden Professoren Dr. Schmitt und Dr. Studt
zeigten sich darüber hocherfreut:
Unsere
WI-Studenten haben im Halbfinale des Fallstudienwettbewerbs wieder voll
abgeräumt und auch sämtliche teilnehmenden Universitäten hinter sich gelassen“.
Auch die Herren Kleemann, Krischker und Schober, die die
initiierende Firma Accenture vertraten, waren „von den Leistungen des
Landshuter Teams sehr positiv angetan“.
Die Erstplatzierten der Hochschule Landshut setzten sich in
Nürnberg gegen die Teilnehmer der Universität Erlangen-Nürnberg (2. Platz) und das
Karlsruher Institut für Technologie (3. Platz) durch. Das Team der Hochschule
Landshut bestand aus den Herren Devendra Varma und Stefan Hausinger, Nadir
Khan und Christian Müller. Diese Gruppe hatte auch bereits die Vorrunde
gewonnen.
Im Fallstudienwettbewerb erhalten die Studierenden eine
Aufgabe, die in ähnlicher Weise auch in einer Unternehmensberatung vorkommen
kann. Beispielsweise sollten sie als Team ein Konzept erarbeiten, wie man ein
konkretes Unternehmen derart umorganisiert, dass es strategisch optimal
aufgestellt ist. Die Teilnehmer/innen erhielten hierfür Informationen, wie sie
auch in der betrieblichen Praxis vorkommen können: Aufbau von
Geschäftseinheiten, Detailinformationen zu Abteilungen sowie (fiktives)
Zahlenmaterial aus dem Rechnungswesen.
In der Abschlusspräsentation ging es dann darum, dass die Studierenden
sowohl inhaltlich als auch bezüglich ihrer Präsentation überzeugen. In der
Vorrunde hatte Accenture als Anerkennung einen kleinen Preis für die
Erstplatzierten in Form eines 1GB USB-Stick für jeden Teilnehmer gesponsort.
Updated: 29.01.2009
Automobilwirtschaft und -technik:
Eigene Professur und weitere Verbesserung des Studienprogramms
30. April 2008. / Der im Herbst
2007 neu aufgelegte Bachelor-Studiengang „Automobilwirtschaft und -technik“
wird weiter aufgewertet: Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst hat der Einrichtung einer neuen Professur für
Automobilwirtschaft zum Wintersemester 2008/9 zugestimmt – ein
konsequenter Schritt angesichts der hohen Nachfrage für dieses Studium seitens
der Studierenden.
Dadurch
wird die ohnehin schon hohe Kompetenz der Hochschule Landshut im
Automobilbereich erneut verstärkt. Die branchenspezifische Professur ist an der
Fakultät Elektrotechnik / Wirtschaftsingenieurwesen angesiedelt. Der / die
zukünftige Stelleninhaber(in) wird überwiegend im Studiengang
Automobilwirtschaft und -technik eingesetzt werden.
In
den vergangenen Monaten wurde außerdem das Studienprogramm dieses Studiengangs
weiterentwickelt: Zusammen mit den Fakultäten Maschinenbau und Informatik wurde
intensiv an den technischen Inhalten gearbeitet. Im Ergebnis bietet der
Studiengang auf der technischen Seite nun eine ausgewogene Mischung aus
maschinenbaulichen, elektro- und informationstechnischen Inhalten. Dies
entspricht den technologischen Anforderungen heutiger und zukünftiger
Fahrzeugkonzepte.
Die
betriebswirtschaftliche Seite des Studiums deckt weiterhin die komplette
Wertschöpfung der Automobilwirtschaft ab - von der Fahrzeugentstehung über die
Produktion und den Handel bis hin zur Distribution und zu den Dienstleistungen.
Die
neue Studien- und Prüfungsordnung steht zum Download bereit.
Updated: 28.10.2009
Thailändische Gaststudenten
bearbeiten ein Projekt der Automatisierungstechnik in der Fakultät ET/WI
30. April 2008. / Zur Zeit arbeiten drei Studenten des
King Mongkut's Institute of Technology North Bangkok (Thailand) an unserer
Hochschule als Gaststudenten. Sie studieren dort am Department of Electrical
Engineering im dritten Studienjahr. Die Herren Tanasit Rittiruang, Patiphat
Sumrongthong und Sabua Supachai werden für 3 Monate in Deutschland sein und
dabei in unserem aktuellen Demonstrationsprojekt für die Anwendung der
Fuzzy-Regelung tätig sein.
Herr Josef
Leschik, M.eng., sorgt für die intensive fachliche Betreuung, die Gesamtleitung
des Projektes hat Prof. Dr. Schönberger.
Das Ziel
des Demonstrationsprojektes ist der Aufbau eines Portalkrans, der
fuzzy-geregelt ein Ladegut transportiert. Am fertigen Objekt sollen dann
unterschiedliche Regelstrategien erprobt und demonstriert werden. Bevor ein
stabiler Aufbau des Portalkrans erfolgt, führen unsere thailändischen Gäste
zunächst eine Studie an einem Spielzeugmodell durch (Bild).
Besondere Bedeutung kommt dabei der Auswahl geeigneter Sensoren und Aktuatoren
zu.
Updated: 29.01.2009
14. April 2008. Für
ihre hervorragenden Leistungen in der Hochschullehre hat
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel acht Hochschullehrer mit dem
Preis für herausragende Lehre an Bayerns Fachhochschulen ausgezeichnet.
Die Hochschule Landshut und die Fakultät
Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen (ET/WI) freuen sich über die
Auszeichnung eines ihrer Professoren: Prof. Dr. Fritz Pörnbacher wurde
der Preis in einer Feierstunde an der Hochschule Augsburg durch
Staatsminister Dr. Thomas Goppel, im Rahmen eines Forums für gute Lehre
an Hochschulen, verliehen.
Die Fakultät gratuliert Prof. Pörnbacher ganz herzlich zu seiner
Auszeichnung, die zugleich die hervorragende Lehrqualität bei der
Ausbildung von Elektro- und Wirtschaftsingenieuren an der Hochschule
Landshut beweist. In der Fakultät wird neben dem Studiengang Elektro-
und Informationstechnik auch Wirtschaftsingenieurwesen sowie
Automobilwirtschaft und –technik angeboten. Alle Studiengänge
orientieren sich an den Bedürfnissen der Berufswelt und vermitteln den
Studierenden eine solide Wissens- und Methodengrundlage. Wer eine gute
Abschlussnote erzielt und seine Qualifikation noch steigern will, kann
dies durch einen anschließenden 3-semestrigen Masterstudiengang mit dem
Abschluss eines „Master of Engineering“ erreichen. „Unser
Masterstudiengang Elektrotechnik mit Schwerpunkt Elektronische Systeme
wird inzwischen zum dritten Mal angeboten und ist bereits akkreditiert“
freut sich der Prodekan der Fakultät, Prof. Dr. Pörnbacher, der an der
Installation dieses wichtigen neuen Studiengangs maßgeblich beteiligt
war.
Updated: 29.01.2009
Internationales Management im
High-Tech-Bereich: Ein Live-Eindruck aus Singapur
8. April 2008. Anlässlich
eines Deutschland-Aufenthaltes legte Ralf Schwitzko, Manager Technical
Consulting Asia-Pacific bei BrainLAB, auch einen Zwischenstopp an der
Hochschule Landshut ein. Im Rahmen der Vorlesung „General Management“
berichtete er über seine Erfahrungen als Expatriate, d.h. als Manager im
Auslandseinsatz, in Singapur.
Dort ist er
verantwortlich für den Aufbau des Geschäfts mit integrierten Operationssälen. Diese
umfassen insbesondere die High-Tech-Lösungen von BrainLAB für bild-geführte
chirurgische Eingriffe. Die BrainLAB AG hat ihren Hauptsitz in Feldkirchen bei
München; sie entwickelt, fertigt und vermarktet Software-gestützte medizinische
Geräte.
Herr Schwitzko,
selbst Dipl.-Ing. für Elektrotechnik und Master of Business Administration,
schaffte es in seinem Gastvortrag, den Zuhörern aus dem 6. Fachsemester des
Wirtschaftsingenieurwesens die verschiedenen Aspekte internationaler Tätigkeit
mit zahlreichen Beispielen zu verdeutlichen. Dabei ging er auf strategische
Themen genauso ein wie auf die operative Arbeit vor Ort – und nicht zuletzt
auch auf die persönlichen Erfahrungen bei einer Auslandsentsendung.
Updated: 29.01.2009
Zwei
Wirtschaftsingenieurstudentinnen der Hochschule Landshut machen ihre
Diplomarbeit an der La Trobe University in Melbourn, Australien
Von
Anfang August 2007 bis Mitte Januar 2008 bearbeiteten die beiden
Studentinnen Jennifer Chalk und Virginia Dietze in ihren
Diplomarbeiten in Melbourn die Themen:- Jennifer
Chalk: “An Analysis of the Potential for Integration of Photovoltaic
Systems with the Existing La Trobe University Co-Generation Plant”
- Virginia Dietze: „Advanced Power Line Communications and an Analysis of a new Interval Metering System”
Die
Arbeiten wurden vor Ort von Brian Usher, Professor im electronic
department, und an der Hochschule Landshut von Prof. Fritz Pörnbacher
betreut.
Nach einem Flug von 21 Stunden mit Zwischenlandungen in
Dubai und Singapore wurden die beiden Studentinnen zunächst für einige
Tage in der Familie von Brian Usher aufgenommen und konnten dort
wohnen, bis sie eine eigene Wohnung in Uninähe gefunden hatten.
An
der La Trobe University studieren 19.000 Studenten aus vielen Ländern.
Das Campus-Gelände ist eine kleine Stadt für sich. Dort gibt es z.B. 2
Banken, einen Friseur, Computer-Shop, div. Restaurants, Cafes,
Lebensmittel-Shop usw.
Die beiden Studentinnen hatten auch Gelegenheit, das Land zu erkunden und berichten:
An
der Ostküste Austaliens findet sich wunderschöne Natur,
unterschiedliches Klima und eine artenreiche Tierwelt. Die Leute sind
sehr nett und zuvorkommend. Insgesamt ist die Lebensweise in Australien
weniger stressig als in Deutschland. Die Preise für Miete und
Lebensmittel sind vergleichbar zu hier.
Updated: 29.01.2009
Die erste Berufsstation: Ein Erfahrungsbericht von
Absolventen der Fakultät
7. Januar 2008. Wie geht es
einem Absolventen beim Berufseinstieg? Welche Tipps haben Ehemalige für die
jetzigen Studierenden?
Antworten aus „erster Hand“
erhielten die ca. 200 Studierenden der Studiengänge Automobilwirtschaft und
-technik sowie Wirtschaftsingenieurwesen zum Ende ihres ersten Semesters im
Rahmen der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Betriebs- und
Volkswirtschaftslehre“.
Als Referenten waren zwei
Diplom-Wirtschaftsingenieure (FH) zu Besuch, die in den vergangenen zwei Jahren
ihr Studium in Landshut abgeschlossen haben. Stefan Sammer, Projektmanager bei
Kühne & Nagel in Straubing, berichtete von den Anforderungen bei einem der
weltweit führenden Unternehmen der Kontraktlogistik. Anschließend beschrieb
Benedikt Plattner sein erstes Berufsjahr bei DETECH engineering, München, einem
auf die Automobilindustrie spezialisierten Ingenieurdienstleister.
Beide Gäste spannten dabei
den Bogen von ihrem eigenen schulischen Werdegang über das 8-semestrige Studium
bis zu ihrem Berufsalltag in zwei ganz unterschiedlichen Unternehmen und
Branchen. Die Zuhörer bedankten sich mit starkem und langem Applaus.
Updated: 29.01.2009