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Werdegang und Funktionen von Prof. Dr. phil.

Barbara Thiessen

 

Lebenslauf
  • Geboren 1965 in Plochingen, Baden-Württemberg
  • 1986 – 1991 Studium an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen
  • 1991 – 1996 Studium an der Universität Bremen, Studiengang Sozialpädagogik
    Diplomarbeit: Individualisierung und Reproduktion - Analyse prekärer Arbeitsverhältnisse im Privathaushalt, ausgezeichnet mit dem Bremer Studienpreis
  • 1991 – 1994 Sozialpädagogische Betreuung geistig behinderter Erwachsener im Intensiv Betreuten Wohnen, Wohngemeinschaft für geistig und mehrfach behinderte Menschen, Innere Mission, Bremen
  • 1996 – 1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung (IBL) der Universität Bremen in einem Forschungsprojekt zur Förderung sozialbenachteiligter Jugendlicher
  • 1999 – 2003 Wissenschaftliche Geschäftsführung in der Zentralen Wissenschaftlichen Einrichtung Zentrum Gender Studies, Universität Bremen
  • 2002 Promotion an der Universität Lüneburg:
    Re-Formulierung des Privaten. Professionalisierung personenbezogener, haushaltsnaher Dienstleistung
  • 2003 – 2005 Wissenschaftliche Projektkoordinatorin in einem Forschungsprojekt zur Förderung junger und jugendlicher Mütter an den Universitäten Lüneburg und Bremen
  • 1996 – 2006 Lehraufträge an den Universitäten Bremen, Lüneburg und der Hochschule Bremen
  • 2006-2010 Grundsatzreferentin für Familienpolitik am Deutschen Jugendinstitut e.V., München, Stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik
  • seit 2003 Freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Supervision, Coaching und Gendertraining
  • seit 2010 Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut, Fakultät Soziale Arbeit

Gremien und Funktionen
  • Gutachterin für die AHGPS Akkreditierung gGmbH
  • seit 2011: Kuratorin des Deutschen Müttergensungswerkes, Elly Heuss-Knapp-Stiftung
  • seit 2010: Arbeitskreis Geschlechterverhältnisse in der Sozialen Arbeit, Fachbereitstag Soziale Arbeit und Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit
  • seit 2010: Mitglied im Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
  • Seit 2010: Wissenschaftlicher Beirat für das Referat Chancengleichheit der Evangelischen Kirche in Deutschland (Stellvertrende Sprecherin)
  • Seit 2010: Wissenschaftlicher Beirat des Bundesforums Familie, Berlin, im Projekt "Familie, Zeit, Gesundheit"
  • Seit 2010: FachGesellschaft GeschlechterStudien
  • Seit 2009: Ad-Hoc-Kommission des Rates der EKD zu Familienpolitik
  • Seit 2008: Arbeitskreis Familienpolitik beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge
  • Seit 2005: Deutsche Gesellschaft für Sozialarbeit
  • Seit 2004: Netzwerk rekonstruktive Sozialarbeitsforschung
  • Seit 2004: Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Kommission Sozialpädagogik
  • 2002-2006: Mitherausgeberin der Schriftenreihe „Studien interdisziplinäre Geschlechterforschung“, Verlag für Sozialwissenschaften
  • Seit 1996: Mitglied in der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
  • Seit 1987: Mitglied im Verein „Frauen helfen Frauen e.V.“, Frauenhaus Tübingen, von 1989 bis 1991 im Vorstand des Vereins

 
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