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Industrieprojekte - Partner in Forschung & Entwicklung

Die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie, Handwerk und Handel ist ein wesentliches Merkmal in der Ausrichtung der Hochschule Landshut. Dies gilt selbstverständlich auch im Bereich Automotive und Mobilität.

Breite Palette in der Zusammenarbeit

Die Bandbreite ist dabei erheblich. Angefangen von Praktika und Abschlussarbeiten bei Unternehmen vor Ort über InHouse Schulungen bis hin zu umfangreichen Kooperationen in Forschungsprojekten. Dabei wird wiederum das ganze Spektrum des Themas Automotive abgedeckt.

Fakultätsübergreifende Aktivitäten

Im Automotive-Umfeld werden im Fachbereich Betriebswirtschaft beispielsweise umfangreiche Markt-studien für OEM’s und Zulieferer durchgeführt. Aufbauend auf diese Ergebnisse werden z.B. auch Strategieberatungen durchgeführt. In der Fakultät Informatik beschäftigt man sich mit der Auslegung von Bordnetzen im Automobilbau. Schulungen über die Autoelektrik werden in der Fakultät Elektrotechnik-Wirtschaftsingenieurwesen durchgeführt. Intensiv beschäftigt man sich hier auch mit dem Themenfeld Produktion und Logistik. Mit am aktivsten ist naturgemäß die Fakultät Maschinenbau mit einer breiten Palette von Schulungen, Praxisprojekten bis hin zu anspruchsvollen Materialprüfungen und Gutachten. Ein besonderes Plus der Hochschule Landshut ist die fakultätsübergreifende Zusammenarbeit.

Vielfältiger Technologietransfer

Bei den zahlreichen Industrieprojekten der Hochschule Landshut ist ein beträchtlicher Anteil im Automotive Umfeld angesiedelt. Das Spektrum reicht dabei von Markt- und Wettbewerbsanalysen über bilaterale Beratungsaufträge im Technologiebereich bis hin zu umfangreichen Materialprüfungen etwa im Kompetenzzentrum Leichtbau.

Zukunftsweisende Forschungfelder

Forschungsprojekt IMVAL - Crashbox.Die intensive Zusammenarbeit mit Industriepartnern findet in der Forschung Ihren Niederschlag.

Verkehrsmanagement

Intensive Untersuchungen zum Thema Verkehrsmanagement wurden an der Fakultät Betriebswirtschaft der Hochschule Landshut durchgeführt. Vorgeschlagen wird ein Yield Management als innovatives Verkehrskonzept, dass die Kapazitätsauslastung aller Verkehrsträger zu Wasser, an Land und in der Luft durch eine Preis-Mengensteuerung ganzheitlich optimiert. 

Elektromobilität

Beim hochaktuellen Thema Elektromobilität wurde mit dem Aufbau eines Hybridfahrzeuges „ein Leuchtturmprojekt an der Hochschule Landshut“ installiert, so die Aussage des Staatssekretärs Dr. Andreas Scheuer (Bundesverkehrsministerium). Die Hochschule Landshut trägt damit ihren Teil dazu bei, Niederbayern zum Forschungs- und Innovationsstandort im Bereich Elektromobilität zu machen um so die Zukunftschancen dieses hervorragenden Automobilstandortes zu sichern und auszubauen.

Unter Beteiligung von Professoren, Mitarbeitern und Studierenden aus drei Fakultäten wurde ein innovativer Hybridantrieb (Elektro-Plug-In und Diesel-Generator) entwickelt und in ein bayerisches Fahrzeug der Premiumklasse eingebaut. In dieser fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit wurde ein Elektrofahrzeug mit Plug-In-Technik und Range Extender aufgebaut. Ziel des Projekts ist es, aufzuzeigen, dass moderne Mobilität auch in einer - die natürlichen Ressourcen schonenden - Weise durch die intelligente Kombination vorhandener und neu entwickelter Technologien gewährleistet werden kann.

In Zusammenarbeit und mit großzügiger Unterstützung bayerischer Industriepartner durch Sachspenden konnte ein technisch-ökologisches Netzwerk mit der Industrie in Niederbayern - und darüber hinaus - gebildet werden. Alleine an diesem Projekt haben sich über (nieder-)bayerischen 70 Industriefirmen beteiligt. Diesen gilt unser ausdrücklicher Dank.

Innovative Materialien

Im Forschungsprojekt IMVAL (Innovative Mineralschaum Verbund Applikationen für den Leichtbau) wurde zusammen mit neun Industriepartnern und drei Forschungseinrichtungen zellulare Verbundwerkstoffe im elastoplastischen Bereich charakterisiert, modelliert und mögliche Anwendungen aufge-zeigt. Eine Variante, die dabei bis zur Praxisreife entwickelt wurde, ist der Einsatz in Crashboxen im Automobilbau (siehe Abbildung oben).

2008 wurde ein eigener Forschungsschwerpunkt Leichtbau ins Leben gerufen, die Forschungsgebiete sind:

  • Werkstoffmechanik / numerische Simulation
  • Strukturmechanik / Betriebsfestigkeit
  • Klebtechnik / Faserverbundwerkstoffe

 

 

 
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