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International - global orientiert für die Automobilindustrie

Wie kaum ein anderes Produkt steht das Automobil für Mobilität, Flexibilität, Internationalität. Schon die Produktion eines Fahrzeugs ist ein weltweiter Prozess - Rohstoffe aus einem Land werden in einem andern veredelt, im nächsten zu Teilen verarbeitet, diese wiederum weit entfernt zusammengebaut. Software zur Steuerung der vielfältigen elektronischen Elemente wird etwa von einer Zentrale in Bayern in Auftrag gegeben, in den USA entwickelt, in Indien programmiert und in Japan mit Komponenten aus Ungarn verknüpft. Wer ein Auto kauft, kauft die Welt.

Vizepräsident Prof. Dr. Gesch bei einem Besuch am Institute of Automotive Engineering der Jia Tong University, zusammen mit Prof. Yin Cheng-Liang (Vice Dean, Institute of Automotive Engineering)Nicht nur zwischen Unternehmen der Automobilbranche sind Beziehungen auf internationaler Ebene notwendig - in den entsprechenden Netzwerken haben auch Hochschulen mit ihren transnationalen Kooperationen einen hohen Stellenwert:

In der akademischen Ausbildung können Ingenieure, Betriebswirte und andere Akademiker fachlich, sprachlich und interkulturell auf spätere berufliche Auslandseinsätze vorbereitet werden.

Hierzu werden ihnen an der Heimat- als auch an ausgewählten Partnerhochschulen entsprechende Studienmöglichkeiten angeboten. Sie können aber auch im Rahmen von Praktika und Abschlussarbeiten in Forschungs- und Entwicklungsprojekten an Universitäten sowie in Betrieben im Ausland praktische Erfahrungen sammeln.

Globale Hochschulpartnerschaften

Einige Partnerhochschulen der Hochschule  setzen einen besonders starken Akzent auf automotive Kompetenz, hier einige Beispiele:

  • Mit beträchtlicher Intensität entwickeln sich seit einigen Jahren die Kontakte zur Shanghai Normal University und zur Jia Tong University, ebenfalls in Shanghai. Auf Einladung beider Universitäten konnten bereits mehrfach Professoren der Hochschule Landshut Lehraufenthalte realisieren. Das Foto (oben) zeigt Vizepräsident Prof. Dr. Gesch bei einem Besuch am Institute of Automotive Engineering der Jia Tong University, zusammen mit Prof. Yin Cheng-Liang (Vice Dean, Institute of Automotive Engineering). In dem neuen großzügigen Gebäudekomplex  wird im wesentlichen Forschung und Entwicklung in und für die Automobilindustrie im Großraum von Shanghai (z.B. Projekte in Automotive Electronics Engineering oder Hybrid Electric Vehicles) durchgeführt. Das Interesse an einer Ausweitung dieser „Teaching Staff Mobility“ ist auf allen Seiten groß, und auch ein Studierendenaustausch ist im Aufbau.
  • An der brasilianischen Universidade do Vale do Rio dos Sinos (Unisinos) wird intensiv auf dem Sektor Nutzfahrzeugtechnik gearbeitet, unter anderem im Bereich „Autonomes Fahren“. 
  • Andreas Brenninger beim Praktikum bei Rollls-Royce-Motor Cars in GB.Die Universidad Politécnica de Valencia kooperiert eng mit Seat, Renault und Ford und widmet sich beispielsweise in einem größeren Projekt der Entwicklung von behindertengerechten Fahrzeugen und deren Ausstattung.     
  • An der University of Wales in Wrexham stehen eher Fahr- und Flugzeugmotoren im Zentrum des Interesses.   

Praxiserfahrung im Ausland

Die Zahl der Studierenden, die ihre Auslandspraktika in Automobil- und Zulieferunternehmen absolvieren, übersteigt die der Austauschstudierenden bei weitem. Ob in den USA, Mexiko oder Südafrika, in Japan, China oder heimatnäher in Großbritannien, Tschechien oder Frankreich - Mobilität, Flexibilität, Internationalität bildet für Studierende der Hochschule Landshut einen wesentlichen Teil ihrer akade-mischen Ausbildung. Auf dem Foto Andreas Brenninger, Maschinenbau-Student bei seinem Praxissemester  bei Rolls-Royce-Motor Cars in Großbritannien.
 

 
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