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Netzwerk der Cluster nutzen

Innovationen entstehen häufig an den Nahtstellen von Technologien. Eine zentrale Herausforderung der Zukunft besteht daher darin, die einzelnen Know-how-Träger aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen miteinander zu vernetzen. Die Hochschule Landshut hat sich deshalb früh dem Netzwerkgedanken verschrieben, dabei spielen die beiden Cluster der Hochschule eine tragende Rolle:
Sie vermitteln den Unternehmen den passgenauen Zugang zum Know-how der Professoren/innen und Mitarbeiter/innen sowie zu den Laboreinrichtungen der Hochschulen, Universitäten und Forschungs-einrichtungen.

Fachausstellung beim Leichtbau-Colloquium.Mit dem Leichtbau-Cluster an der Hochschule Landshut entstand 2002 das erste interdisziplinäre Kompetenznetzwerk in Bayern. Dass gerade der Leichtbau im Automobilbau eine wichtige Rolle spielt, zeigt u.a. auch die damals eingerichtete BMW-Stiftungsprofessur in diesem innovativen Bereich.
Vier Jahre später - und damit deutlich vor der bayerischen Clusterinitiative - setzte Landshut mit dem zweiten Cluster Mikrosystemtechnik auf den sich schon damals deutlich abzeichnenden Trend: Ein immer größerer Anteil an der Wertschöpfung der Fahrzeuge entfällt auf mikroelektronische und mikro-mechatronische Geräte und Assistenzsysteme.
Die Cluster sind unabhängig, neutral und verfolgen ganzheitliche Ansätze entlang von Wertschöpfungsketten. Sie sind Dienstleister für die Unternehmen, die einen echten Mehrwert bieten, beispielweise die Unterstützung und Begleitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Leichtbau-Cluster

Lobo Leichtbau-ClusterThemenschwerpunkte im Netzwerk sind die Leichtbauwerkstoffe, die Leichtbaukonstruktion sowie die dazugehörigen Fertigungstechnologien. Mehr als ein Drittel der mehr als 100 Partner ist im automobilen Umfeld tätig. Nicht nur die OEMs, sondern auch zahlreiche Zulieferer, produzierende und entwickelnde Unternehmen, Forscher und Entwickler haben sich dem Netzwerk angeschlossen.

Ein Schwerpunkt im Leichtbau-Cluster ist die nachhaltige Mobilität, die eng mit dem Thema Leichtbau verknüpft ist. Denn in der Gewichts- und Funktionsoptimierung bewegter Masse liegt ein beachtliches Potenzial den Rohstoff- und Energiebedarf nachhaltig zu minimieren. Dies erfordert  eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, Energietechnik und Informatik. Daher steht auch das 5. Landshuter Leichtbau-Colloquium unter dem Motto „Leichtbau und nachhaltige Mobilität“ (23. und 24. Februar 2011).

Ansprechpartner       

Dipl.-Kfm. (FH) Marc Bicker, MBA   
Tel.: 0871-506-134

www.leichtbau-cluster.de (ext.)

Cluster Mikrosystemtechnik

Logo Cluster MikrosystemtechnikAls disziplinübergreifende Querschnittstechnologie integriert die Mikrosystemtechnik (MST) Einzelfunktionen aus unterschiedlichsten Bereichen der Natur- und Ingenieurwissenschaften zu miniaturisierten, intelligenten Gesamtsystemen und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Wertschöpfung im Fahrzeugbau.

Zahlreiche Mitglieder des Clusters haben sich erfolgreich in ganz unterschiedlichen Bereichen der Automotive-Industrie etabliert, von HiL-Testsystemen in der Entwicklung über Sensoren und Regel-baugruppen bis hin zu Energiemanagement-Systemen für E-Mobility. Mehrere vom Cluster mit initiierte und erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekte, vom Taupunktsensor bis zur Zündelektronik, unterstreichen die Kompetenz der Hochschule Landshut in diesem Bereich.

Ansprechpartner   

Dipl.-Ing. Eur.-Ing. Tom Weber   
Tel.: 0871-506-131   
   
www.cluster-mst.de (ext.)

 
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