„Akademiker mit Format“ feiern Studienabschluss
Rund 150 Absolventen/innen der Fachhochschule Landshut nutzten die
Gelegenheit, zusammen ihren akademischen Abschluss zu feiern. Dies im
stilvollen Rahmen in den Stadtsälen Bernlochner. Beim offiziellen Teil
des mittlerweile traditionellen Absolventenballs blickten die Redner
auf die vergangenen Studienjahre zurück und betonten, ein akademischer
Grad sei nach wie vor die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen
Berufseinstieg.
Im Namen der Fachhochschule Landshut begrüßte Vizepräsident Prof. Dr. Helmuth Gesch die Gäste, neben den Absolventen und Angehörigen die anwesenden Professoren und Lehrbeauftragten der FH. Vor allem der Beginn eines Studiums verlaufe nach dem Motto „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Zwar sei es im ersten Semester besonders spannend, neue Kommilitonen/innen kennen zu lernen, doch könne man im Grundstudium die Lehrgebiete nicht selbst aussuchen, sondern müsse die vorgegebenen Lehrinhalte erarbeiten. Im Hauptstudium würden die Freiheiten für die Studierenden größer, man wähle einen Schwerpunkt, belege Fächer, die den eigenen Interessen entsprächen. Die Lehrjahre führen schließlich zum akademischen Grad, „den sich die Studenten auf der persönlichen Habenseite gutschreiben können und der immer noch die beste Basis für ein erfolgreiches Berufsleben bietet“, wie Prof. Dr. Gesch ausführte.
Neben den angeeigneten fachlichen Kenntnissen sei vor allem die
persönliche Entwicklung der Studenten in dieser Zeit beträchtlich; auch
wenn es den Studierenden selbst oft gar nicht bewusst wäre. Studium,
Praktika und Diplomarbeit seien prägend, besonders würden hier aber
Auslandsaufenthalte beitragen, die neue Einblicke und wertvolle
Erfahrungen mit sich bringen würden. „Aus den Studenten sind Akademiker
mit Format geworden, die beste Aussichten haben, auch im akademischen
Wettbewerb zu bestehen“. Doch seien mit dem Abschluss des Studiums die
Lehrjahre nicht abgeschlossen, „lebenslanges Lernen“ laute die Devise.
Hierzu würden z.B. die vielfältigen Masterstudiengänge an der
Fachhochschule Landshut eine hervorragende Möglichkeit bieten.
Da sich nach dem Absolventenball die Kommilitonen weit verstreuen würden, sei dies der richtige Moment zurückzuschauen, ist Niki Stuewer (Fakultät Soziale Arbeit), Sprecher der Studentenvertretung, überzeugt. Auch wenn es im Studium immer Höhen und Tiefen gäbe, seien die Voraussetzungen an der FH Landshut gut, wie kaum an einer anderen Hochschule. Als Beispiele nennt er die 24-Stunden-Bibliothek, die es gerade vor und während der Prüfungszeit ermögliche, rund um die Uhr an die nötige Literatur zu kommen. Die überschaubare Größe der Hochschule mit dem zentralen Campus ermögliche ein Studium, ohne mit Auto oder Bus zur nächsten Vorlesung fahren zu müssen und ein persönlichen Kontakt zu den Professoren sowie intensive Betreuung sei an der Tagesordnung.
Er bedankte sich bei der Hochschule für die hervorragenden
Rahmenbedingungen, beim studentischen Organisationsteam, die den Ball
perfekt organisiert hätten und bei allen, die sich für die
studentischen Belange
engagiert haben. Er fordert die Absolventen auf, den Kontakt zur
Hochschule nicht abreißen zu lassen, dies z.B. über den im letzten Jahr
gegründeten Alumni-Verein der Fachhochschule Landshut. Man dürfe
nie
vergessen, woher man komme, „Tradition ist der Boden der Zukunft“
bemerkt er. Bei
Stuewer selbst bedankte sich anschließend die Studentenvertretung für
sein langjähriges
Engagement zum Wohle der Studierenden an der FH. Als Erinnerung bekam
er eine Kollage mit Fotos aus seiner zweijährigen Amtszeit als Sprecher
des studentischen Konvents überreicht.
Zwei Absolventen der Fakultät Betriebswirtschaft, Martin Strasser und Matthias Rist, ließen ihr Studentenleben noch einmal Revue passieren und zogen das Resümee, mit dem Abschluss an der FH Landshut den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt zu haben. Sie bedanken sich bei den Professoren Dr. Hans Gunnar Fleischmann, Dr. Michael Gumbsheimer und Dr. Thomas Stauffert für ihre engagierte Lehre mit dem Motto „Germans Next Topmanager“ und überreichen T-Shirts mit dem Aufdruck „Coaches“. Auch an Prof. Dr. Thomas Zinser und Dekanatsassistentin Gerlinde Cantoni richteten sich Dankesworte für die gute Betreuung.
Für die passende musikalische Umrahmung des offiziellen Teiles des
Absolventenballs sorgten die „Lurzenhof Allstars“, mit den Professoren
Dr. Franz Prexler (Saxophon), Dr. Ralph Viehhauser (E-Bass) und Dr.
Clemens Dannenbeck (Piano) mit swingenden und jazzigen Klängen. Nach
dem Buffet heizte die Band „White“ den Besuchern mit poppigem und
rockigem Sound ein. Die Gäste in Abendgarderobe bevölkerten bis in die
frühen Morgenstunden die Tanzfläche und feierten den erreichten
akademischen Grad gebührend.
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