Prof. Dr. Schröter stellt sein drittes Perl-Buch vor
Bereits
sein drittes Buch über die Programmiersprache Perl stellte Prof. Dr.
Jürgen Schröter, Informatik-Professor an der Fachhochschule Landshut,
bei Bücher-Pustet vor. In der Informatikausbildung an Hochschulen und
anderen vergleichbaren Bildungsstätten gehören seine Bücher über Perl,
„die ungekrönte Königin der Pro-grammiersprachen“, wie Schröter
erklärt, zum festen Bestandteil. Die Bände sind im
Oldenbourg-Wissenschaftsverlag erschienen.
Die stark erweiterte Neuausgabe "Grundwissen Perl" ist sowohl für den absoluten Programmieranfänger als auch für den erfahrenen Perl-Programmierer gedacht. „Mit über 400 praktischen Beispielen, Übungen, Tipps und Programmierrezepten entspricht die Neuauflage voll der praktischen Ausrichtung von Perl (Practical Extraction and Report Language)“, so Prof. Schröter.
In seinem neuen Buch zeigt er, wie mit dieser Skriptsprache Alltags-Programmieraufgaben schnell und elegant bewältigt werden. Erwähnenswert ist da-bei die objektorientierte Programmierung für anspruchsvolle große, robuste und wieder verwertbare Programme. Ein eigenes Kapitel vermittelt die objektorientierten Techniken, die es ermöglichen, saubere, lesbare und besser verwertbare Perl-Programme zu schreiben.
Ein weiterer wichtiger Aspekt von Perl sind die CGI-(Common Gateway Interface)-Anwendungen, die auf Webseiten Anwendung finden. Schröter erstellt hier als Onli-ne-Order-System quasi ein E-Learning-Programm für die Grundlagen von Perl. Mittels CGI erstellt er Grafiken für Webseiten (sowohl statisch als dynamisch). Hier verwendet der Autor das objektorientierte Modul "GD" (GIFDraw), um im Web-Bereich Linien, Kreise, gefüllte Figuren und Muster zu erzeugen.
Möglichkeiten, Programme grafisch aufzupeppen, werden im Kapitel "Grafische Oberflächen mit Tk (Toolkits)" aufgezeigt. Wie in keiner anderen Sprache können wirkungsvolle und bedienerfreundliche grafische Elemente in kürzester Zeit implementiert und konfiguriert werden.
Zusätzlich stehen für eine Vielzahl von häufig gestellten Programmieraufgaben nützliche und elegante Programm-Lösungen zur Verfügung, z. B. Währungsrechner, Umsetzung in die neue Rechtschreibung, Terminplanung, Kalenderrechnung, Präsentationen mittels Formaten usw..
Zum Schluss erläutert
Prof. Dr. Jürgen Schröter im Kapitel "Was ist neu an Perl 6?"
neue Techniken, z. B. Parrot. Parrot ist eine virtuelle Maschine, die
entworfen wurde, um Bytecodes leistungsfähig auszuführen. Außerdem sind
zum jetzigen Zeitpunkt Threads, eine Garbage Collection, ein JIT (Just
in time)-Compiler, Namensräume, Funktionen, eine Reihe grundlegender
Daten-Typen bereits verfügbar.
Dabei unterstützt Prof. Schröter den Kerngedanken des Open-Source-Codes
durch Perl: „Profis, Interessierte, Foren und Fangemeinden sollen
an Perl arbeiten, nur so ist es möglich, optimale Lösungen zu schaffen
und Fehler zu minimieren.“
