Prof. Dr. Schiedermeier Landessprecherin der FH-Frauenbeauftragten
Die Frauenbeauftragte der Fachhochschule Landshut,
Dr.
Gudrun Schiedermeier, Professorin an der Fakultät Informatik, fungiert
die
nächsten 2 Jahre als Landessprecherin der Frauenbeauftragten der
bayerischen
Fachhochschulen. Gewählt wurde sie auf der Landeskonferenz der
Frauenbeauftragten.
Antreten wird sie ihr Amt mit Beginn des kommenden Wintersemesters.
Die Frauenbeauftragten der bayerischen Fachhochschulen koordinieren ihre Tätigkeit auf Landesebene. „Hauptziel ist eine verbesserte Information und Vernetzung aller Frauenbeauftragten an den bayerischen Fachhochschulen“ erklärt Prof. Dr. Schiedermeier. Dazu will sie u.a. federführend den Aufbau einer Homepage und eines Dokumentenverwaltungssystems vorantreiben.
In der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten arbeiten die Frauenbeauftragten aller Hochschulen Bayerns zusammen. Die Landessprecherin für den Universitätsbereich ist Dr. Margit Weber (LMU, München). Es werden regelmäßig Fachtagungen veranstaltet und die Öffentlichkeit über die Situation von Frauen an den Hochschulen informiert. Die Landeskonferenz und ihre Sprecherinnen nehmen Stellung zu Fragen der Gleichstellungspolitik, regen Fördermaßnahmen für Frauen im Hochschulbereich an und die Landessprecherinnen vertreten die Landeskonferenz, die zweimal jährlich tagt, nach Außen und gegenüber den Ministerien.
„Als wesentlichen Erfolg ihrer Arbeit konnte die Landeskonferenz verbuchen, dass die Frauenbeauftragten der Hochschulen im Zuge der Einführung des neuen Hochschulgesetzes in die Arbeit der Leitungsgremien integriert werden“ freut sich Prof. Dr. Schiedermeier.
Nachdem die Zuständigkeit für Fördermittel des sog. Hochschulwissenschaftsprogramms (HWP), aus dem auch die Frauenbeauftragten ihre Mittel erhielten, vom Bund zu den Ländern gewechselt ist, lautet ein weiteres Anliegen der frisch gebackenen Landesbeauftragten, in Zusammenarbeit mit dem Land Bayern für eine kontinuierliche Fortsetzung der bereits laufenden Projekte zu sorgen. Zu nennen sind hier z.B. Mentoring, Lehrauftragsprogramm und Stipendien für hochqualifizierte Frauen. „Dies alles dient dem Grundanliegen, den Anteil der Frauen in der Wissenschaft und insbesondere in den technischen Bereichen zu erhöhen“, so Prof. Dr. Schiedermeier.
