ideenReich fördert Jungunternehmer in der Region
Existenzgründer und all jenen, die es werden
wollen, soll
der neue Gründerwettbewerb ideenReich eine wertvolle Unterstützung
bieten. Dies
vor Ort in der südostbayerischen Region: Die Landräte der vier
Landkreise
Altötting, Landshut, Mühldorf und Rottal/Inn sowie der OB der Stadt
Landshut
hoben an der Fachhochschule Landshut den neuen "ideenReich –
Businessplan Wettbewerb
Südostbayern" -zusammen mit den Projektpartnern Kammern, IHKs und FH Landshut - aus der Taufe.
Das vorrangige Ziel lautet dabei,
Existenzgründungen zu fördern, Jungunternehmern
konkrete Hilfestellung zu geben sowie die regionale Gründerkultur
nachhaltig zu stärken. Die fünf kommunalen Partner wollen zusammen mit
der FH Landshut,
die die Projektleitung übernimmt, den Kammern und IHKs, einen weiteren
Baustein
schaffen, um den Gründergeist in der Region zu stärken. Der Wettbewerb
findet
in Kooperation mit dem Münchener
Business Plan Wettbewerb (MBPW) und mit Unterstützung durch das
Bayerische
Wirtschaftsministerium statt.
„Neben einer zündenden Idee ist ein guter Businessplan Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gründung“, erklärt Dipl.-Betriebswirt Harald Wagner, Projektleiter an der FH Landshut. Doch wolle man nicht nur bei dessen Erstellung helfen, sondern Gründer nachhaltig unterstützen und fördern. Die Teilnehmer erhalten in Workshops und Crashkursen Unterstützung, außerdem können sie sich mit Fragen an renommierte Coaches wenden, ehrenamtlich Unternehmer, Manager und Berater, denen die Förderung von Jungunternehmern am Herzen liegt. Zusätzlich können sich Jungunternehmer anhand des Feedbacks einer Expertenjury weiter entwickeln.
Doch auch über den dreistufigen Wettbewerb hinaus sollen Jungunternehmer unterstützt werden. Hierbei greift man auf das bewährte Format des Münchener Business Plan Wettbewerbs zurück, der mit 450 gegründeten und finanzierten Unternehmen von denen 80% auch weiterhin Bestand hätten, eine hervorragende Bilanz vorweise. Dabei hätten bisherige Erfahrungen gezeigt, dass Existenzgründer die wertvollen Kontakte des seit elf Jahren bestehenden MBPW nutzen, trotzdem aber in der Region verhaftet bleiben, in der sie verwurzelt sind, wie Peter Arndt, MBPW-Geschäftsführer, betont.
Eine Besonderheit des regionalen Wettbewerbs ideenReich ist die enge Zusammenarbeit von fünf kommunalen Partnern aus zwei Bezirken. „Zum ersten Mal wird hier - in enger Kooperation mit der Fachhochschule Landshut und den vier betroffenen Kammern - ein mehrjähriges Projekt aufgelegt, dass pragmatisch und unkompliziert oberbayerische und niederbayerische Kommunen mit einander verbindet,“ betont Landshuts Landrat Josef Eppeneder. Die Fachhochschule Landshut will dabei "eine neutrale Plattform bilden, um Gründungen bei den regionalen Partnern zu unterstützen“, erklärt FH-Präsident Prof. Dr. Erwin Blum. Die Einbindung der Hochschule ist auch für Landshuts OB Hans Rampf ein Erfolgsgarant, „da die Absolventen der FH ein wertvolles Potenzial bilden, die auch schon einige erfolgreiche Unternehmen in Landshut gegründet hätten.
Auf die „Dezentralität“ des Wettbewerbs legt Mühldorfs Landrat Georg Huber besonderen Wert. Wichtig ist für ihn vor allem die Regionalförderung: Er will „vor Ort weitere Unterstützung für Jungunternehmer bieten, um so einen Mehrwert erwirtschaften zu können und den ländlichen Raum auch als Arbeitsort noch attraktiver machen zu können.“
Auch im Landkreis Altötting, Standort von mehreren großen Industrieunternehmen, „ist es sehr wichtig, kleineren und mittleren Unternehmen weitere Unterstützung zu bieten“, erklärt Altöttings Landrat Erwin Schneider. Das Thema Existenzgründung hätte auch in Altötting einen hohen Stellenwert. Bruni Mayer, Landrätin des Landkreises Rottal-Inn, will den Wettbewerb auch nutzen, „um auf den Landkreis Rottal/Inn aufmerksam zu machen“. Sie verspricht sich auch Schützenhilfe bei der großen Konkurrenz aus dem Nachbarland Österreich.
Für Dr. Lothar Semper, stellvertretender Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer für München und Oberbayern, ist die Unterstützung von Existenzgründung Kerngeschäft der Kammern. „Dieses Know-How wollen sie gerne auch bei dem neuen Wettbewerb einbringen.“ Für Karl Hilkinger: stv. Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz „ist der Wettbewerb ein weiterer guter Baustein, der vielleicht einen zündenden Funken für manchen Handwerksbetrieb bedeutet“.
„Die Industrie und Handelskammern sind bereits in
der Region
präsent, setzen aber auf eine weitere Dynamisierung im Bereich der
Existenzgründung“,
begrüßt Peter Kammerer, Geschäftsführer Industrie- und Handelskammer
für München
und Oberbayern, den neuen Wettbewerb. Neue Unternehmen seien von
existenzieller Bedeutung für die Wirtschaft.
Die Auftaktveranstaltung für den Wettbewerb ist für November
geplant, die besten Geschäftskonzepte werden bei einer Prämierungsfeier
im März
2008 ausgezeichnet. Ansprechpartner für Unternehmen oder
Existenzgründer, die sich bei ideenReich engagieren wollen, sind die
Regionalen Wirtschaftsförderer der kommunalen Partner oder der
Projektleitung.
Kontakte:
Harald Wagner
Projektleiter BPW ideenReich
Fachhochschule Landshut
Am Lurzenhof 1
84036 Landshut
Tel.: 0871-506 762
Email: existenzgruendung@fh-landshut.de
Ursula Hertlein
Wirtschaftsförderreferentin
Landratsamt Rottal-Inn
Ringstr. 4-7
84347 Pfarrkirchen
Tel.: 08561-20161
Email: ursula.hertlein@rottal-inn.de
Albrecht Alram
Wirtschaftsförderreferent
Landratsamt Landshut
Veldener Str. 15
84036 Landshut
Tel.: 0871-408 129
Email: albrecht.alram@landkreis-landshut.de
Monika Bachinger
Wirtschaftsförderreferentin
Landratsamt Mühldorf
Tögingerstraße 18
84453 Mühldorf am Inn
Tel.: 08631-699 398
Email: monika.bachinger@lra-mue.de
Jutta Stadler
Wirtschaftsförderreferentin
Landratsamt Altötting
Bahnhofstr. 38
84503 Altötting
Tel.: 08671-502 106
Email: sg121@lra-aoe.de
Wirtschaftsförderreferent
Stadt Landshut
Fleischbankgasse 310
84026 Landshut
Tel.: 0871-881 287
Email: johann.winklmaier@landshut.de
