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Know-how für Existenzgründer

OB H. Rampf und Landrat J. Eppeneder präsentieren die UnternehmerSchule LanshutDie UnternehmerSchule will mit fünf Seminaren zu gründungsrelevanten Themen „Schritt für Schritt in die Selbständigkeit" führen. Organisiert vom Hans-Lindner-Instituts, bietet es Existenzgründern, Jungunternehmern und Betriebsnachfolgern die Möglichkeit, sich kostenfrei praxisnahes und regionalspezifisches Existenzgründer-Know-how anzueignen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Partner betonen Landrat Josef Eppeneder und Oberbürgermeister Hans Rampf die hohe Bedeutung von innovativen Gründungen „auch in einer prosperierenden Region wie Landshut“. Für Eppeneder liegt bei erfolgreichen Existenzgründungen der Schlüssel zum Erfolg neben einem guten Geschäftskonzept in der kompetenten „Beratung, die auf Wissen und Erfahrung basiert“. Die vielen Betriebsinsolvenzen der vergangenen Jahre würden zeigen, dass viele Gründer diese Beratung nicht gehabt hätten, stimmt OB Rampf zu. Hier könne die Seminar-Reihe Abhilfe schaffen und werdenden Unternehmern vor Fehleinschätzungen bewahren. Beide bedanken sich für das Engagement der Partner.

Die UnternehmerSchule wird nach 2003 und 2005 bereits zum dritten Mal in Landshut und an der Fachhochschule durchgeführt. „Das Thema Existenzgründung und Unternehmensnachfolge wird an der Fachhochschule Landshut schon seit dem letzten Jahrtausend ernst genommen“ erkärt FH-Kanzler Hansgeorg Falterer schmunzelnd. Die Thematik habe nicht nur in den Lehrplan Einzug gehalten, sondern sei auch institutionell mit dem Existenzgründungsbüro an der FH Landshut verankert. Umso mehr freue es ihn, die UnternehmerSchule Landshut, organisiert von der Hans-Lindner-Stifung, die seit Jahren ein kompetenter Partner sei, wieder an der FH zu wissen.

FH-Kanzler Hansgeorg Falterer begrüßt die GästeKapital – Idee – Person, dies seien die drei Säulen, auf denen eine erfolgreiche Existenzgründung basiert. Kein Gründungsvorhaben steht in dieser Hinsicht aber automatisch auf sicheren Beinen.  „Für eine erfolgreiche Existenzgründung ist viel Wissen nötig, Gründer müssten sich Stück für Stück vorbereiten und so das Unternehmenskonzept voranbringen, “ betont Albert Eckl, Vorstand der Hans-Lindner-Stiftung. Hierfür biete die UnternehmerSchule Landshut das nötige Wissen.

Die gemeinnützige Stiftung für Existenzgründer in Arnstorf bietet die gegliederte Seminarreihe gemeinsam mit dem Landkreis Landshut, der Stadt Landshut, der Fachhochschule Landshut, der IHK Niederbayern und der HWK Niederbayern-Oberpfalz an. Zusätzlich wird die Reihe durch regionale Partner unterstützt: Agentur für Arbeit Landshut, Sparkasse Landshut, Volks- und Raif-feisenbanken im Landkreis Landshut, RKW Bayern GmbH Beraterhaus, AOK Bayern, Zieglmaier Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungs-/Steuerberatungsgesellschaft und die Rechtsanwaltskanzlei Richard Proksch.

Inhalte der UnternehmerSchule Landshut

Seminar 1: Von der Idee zum Produkt

Am 19. April Uhr fällt der offizielle Startschuss an der Fachhochschule Landshut. Markus Pletz vom Hans Lindner Institut, Thomas Graupe von der IHK Niederbayern und Robert Fuchsgruber von der Handwerkskammer Ndb./Opf. sprechen im ersten Seminarteil Fragen zur Unternehmer-persönlichkeit, der Geschäftsidee und dem Geschäftsplan sowie zu den Gründungsformalitäten an. Zum Abschluss gibt ein betreuter Gründer des Hans Lindner Institutes seine Erfahrungen im Gründungsverlauf wieder.

Seminar 2: Vom Produkt zum Markt

Zum Thema Marktanalyse, Marketing und Vertrieb referieren am 26. April 2007 Martin Scheinert als Referent für das RKW Bayern GmbH Beraterhaus und Prof. Dr. Christian Lendner vom Hans Lindner Institut.

Seminar 3: Vom Markt zum Firmenaufbau

Im dritten Seminar wird am 03. Mai 2007 von Rosa Strobel von der Agentur für Arbeit über För-dermöglichkeiten seitens der Agentur für Arbeit gesprochen. Des Weiteren vermittelt Steuerbera-ter Werner Ziegelmaier Wissen über Rechtsformen, Steuern und die do´s and dont´s der Buch-führung.

Seminar 4: Vom Firmenaufbau zu den Planzahlen

Der vierte Teil der UnternehmerSchule Landshut findet am 10. Mai 2007 statt. Inhaltlich stehen die Themen Planung der Investitionen und der Lebenshaltungskosten und Umsatz-, Ertrags- sowie Liquiditätsplanung, sowie das Thema Finanzierung auf dem Tagesplan. Referiert wird da-zu von Monika Pfleger vom Hans Lindner Institut und Herrn Robert Dachs von der Raiffeisen-bank Geisenhausen eG.

Seminar 5: Von den Planzahlen zur Wirklichkeit

Zum Abschluss der Seminarreihe am 24. Mai 2007 haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Ihr Wissen zu den Themen Versicherungen, Sozialversicherungen und Vertragsrecht zu vertiefen bzw. zu erweitern. Diese Themenblöcke werden von Siegfried Meinzinger, Sparkasse Landshut; Peter Rassiler, AOK Bayern und Rechtsanwalt Richard Proksch abgehandelt.

Alle Seminare finden jeweils ab 18:30 Uhr in der Fachhochschule Landshut, Lurzenhof 1, Raum HS 013 statt. Der Seminarraum wird ab dem Parkplatz P1 ausgeschildert. „Mit Rat und Tat“ werden alle Referenten, Partner und Initiatoren den Teilnehmern auch zwischen den einzelnen Seminaren und Vorträgen zur Seite stehen. Ein Quereinstieg in die kostenfreie Seminarreihe ist jederzeit möglich. Das themenbezogene Programm ermöglicht natürlich auch die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen, um ganz individuelle Wissenslücken zu füllen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer. Die Anmeldung zu dieser kostenfreien Seminarreihe erfolgt über das Hans Lindner Institut unter der Rufnummer 0 87 23 / 20 – 28 99 oder unter anita.stadler@lindner.ag.

Updated: 31.10.2007
 
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