Landshuter Studenten bayernweit Sieger in AuditChallenge von Ernst & Young
Als eine von insgesamt sechs bayerischen Hochschulen konnten
Studenten/innen der FH Landshut am Hochschulwettbewerb AuditChallenge
der
weltweit zweitgrößten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, Ernst &
Young,
teilnehmen. Nach einer ersten hochschulinternen Runde zeigten beim
bayernweiten
Entscheid vier Landshuter Studenten/innen die beste Leistung und
qualifizeirten sich
damit für den Bundesentscheid. Ermöglicht hatte die Teilnahme Betriebswirtschafts-Professor Dr.
Hanns R.
Skopp, Leiter des Schwerpunktes Wirtschaftsprüfung an der FH Landshut,
durch
seine langjährigen guten Beziehungen zu Ernst & Young.
Nadine Ruh, bei Ernst & Young als Personalreferentin zuständig für das Recruiting in der Region Bayern, stellte den dreistufigen Fallstudienwettbewerb Audit-Challenge vor. Die Sieger der Ausscheidungen an den teilnehmenden Hochschulen werden zum bayernweiten und anschließend zum bundesweiten Vergleich nach Berlin eingeladen. Vier Teams, bestehend aus Betriebswirtschafts-Studierende des Schwerpunktes Steuern/Wirtschaftsprüfung im achten Semester und einigen Kommilitonen aus den unteren Semestern, gingen bei der ersten Runde des Wettbewerbes in Landshut an den Start.
„Eine Aufgabenstellung, wie sie im Beratungsalltag vorkommen kann“, stellten die Vertreter von Ernst & Young, den Studenten/innen die Fallstudie vor. In dieser sollten die Teilnehmer/innen zeigen, ob sie das im Studium erlernte Wissen auch in die Praxis erfolgreich umsetzen können. Die Aufgabe betraf verschiedene Bilanzierungsprobleme im nationalen und internationalen Bereich. Und die Vertreter/innen des weltweit agierenden Beratungskonzerns zeigten sich von der Leistung der Landshuter Studenten überzeugt. „Die Lösungen der Teams hatten insgesamt ein überdurchschnittliches Niveau“ erklärte Frau Ruh. Als Siegerteam der ersten Runde gingen die Studierenden Joseph Lorenz, Dominik Back, Evi Paintner und Sabine Loder hervor. Dieses Team qualifizierte sich somit für die Bayern weite Entscheidung am Standort München.
In dieser Entscheidungsrunde in München trat das Team gegen die Gewinner der Ausscheidungen der Universitäten Nürnberg, München und Bayreuth sowie der Hochschulen Deggendorf und Neu-Ulm an. „Am wichtigsten war hierbei, die eigenen Projektergebnisse im Team zu präsentieren", sagte Joseph Lorenz über das Anforderungsprofil der gestellten Aufgabe. Die Teilnehmer hatten zwei Stunden Zeit, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens einem imaginären Aufsichtsrat zu erläutern.
Das Landshuter Team konnte sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und nimmt nun an der finalen bundesweiten Ausscheidungsrunde in Berlin teil. Hierbei fiel „die Entscheidung klar für das Landshuter Teams aus“ betont Frau Margot Lulei von Ernst & Young. Die weiteren Plätze wurden nicht gereiht. In der bundesweiten Ausscheidungsrunde tritt das Team aus Landshut nun gegen die Sieger aus den anderen Bundesländern an.
Hintergrund des Wettbewerbes war für Ernst & Young natürlich auch, potenzielle Mitarbeiter/innen unter die Lupe zu nehmen, die den zukünftig hohen Bedarf an Mitarbeitern des expandierenden Unternehmens decken sollen. "Das Landshuter Sieger-Team hat sich hier durch seine gute Leistung wärmstens empfohlen und beste Kontakte zu Ernst & Young erworben" erklärt Prof. Skopp.
