Home > Zentrale Einrichtungen > Pressestelle > Archiv > News > ss08

Informatiker wollen Kommunikationsmarkt revolutionieren: Gründerteam erhält Bundesförderung

Existengründerteam Nobis erhält BundesförderungDirekt nach ihrem Diplom an der FH Landshut haben drei Absolventen den Entschluss gefasst, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Die Informatiker Richard Kulzer, Oskar Hallensleben und Andreas Westermaier wollen den Kommunikationsmarkt „aufmischen“.  Eines der Hauptprobleme eines jeden Gründers, die Anschubfinanzierung der Geschäftsidee hat sich jetzt durch die die Gewährung eines EXIST-Gründerstipendiums gelöst. Das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie fördert Ausgründungen aus der Hochschule mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF). Mit dieser Zuwendung haben Sie nun die Möglichkeit ein Jahr an ihrem Produkt und ihrem Geschäftskonzept zu feilen, die ersten Sachmittel und Personalkosten sind gedeckt.

Bereits während des Studiums hatte Hallensleben die Idee, die Kommunikation von heute grundlegend zu revolutionieren und zu vereinfachen. Zwischen Hörsaal und Mensa fand sich das Team und die Idee wurde zunehmend konkreter. „Wir werden eine Kommunikationslösung entwickeln, die alle gebräuchlichen Geräte und Nachrichtenformate in einer Kommunikationszentrale vereint“, beschreibt Hallensleben das Ziel des Teams. Der Empfänger bestimmt, wie er empfangen will. Dafür vergeben die Gründer an jeden Kunden persönliche, geräteunabhängige Adressen. Egal ob per Telefon, Fax oder PC, der Sender wendet sich an die zentrale Kennung, die Nachricht erreicht den Adressaten über den von ihm gewählten Empfangsweg. Die Gründer bieten somit eine benutzerfreundliche Kommunikationslösung mit allen nötigen Basisdiensten für Empfang, Versand, Zugriff und Steuerung über die unterschiedlichen Technologien.

Vermarkten möchten die Gründer das ganze unter ihrem zukünftigen Firmennamen „NOBIS communication services“ mit dem Slogan „Kommunikation in neuem Gewand“. Harald Wagner, Leiter des Existenzgründerbüros der Hochschule, der den drei innovativen Informatikern bei der umfangreichen Antragstellung unter die Arme griff, bestätigt die guten Erfolgsaussichten: „Auch die Bewilligung der Förderung zeigt das Potenzial der Geschäftsidee. Die Auslese der Anträge obliegt der strengen Beurteilung einer Fachjury durch den Projektträger.“

Dennoch stehen die Gründer erst am Anfang. Während sie innerhalb der nächsten Wochen eine Demoversion ihrer Kommunikationsplattform vorzeigen möchten, wird die Entwicklung zum marktfähigen Produkt den gesamten Förderzeitraum in Anspruch nehmen. Eine Testphase mit ersten Kunden ist im zweiten Halbjahr dieses Jahres geplant. Das Team ist hoch motiviert und zuversichtlich ihre eng gesteckten Ziele zu erreichen. „Durch die Unterstützung der Hochschule, sie stellt Räume und das Know-how Ihrer Professoren zur Verfügung, sowie durch das Gründerstipendium sind wir nun in der Lage uns zu hundert Prozent auf unser Gründungsvorhaben zu konzentrieren“, strahlt Richard Kulzer.

Updated: 12.01.2009
 
.