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CHE-Ranking: Soziale Arbeit in Spitzengruppe aufgerückt

Durchwegs positiv wurden die Studiengänge der Hochschule Landshut im neuen CHE-Ranking bewertet: Neue Ergebnisse gab es für die Studiengänge Soziale Arbeit, Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Besonders erfreulich war dabei das Abschneiden des Studienganges Soziale Arbeit, der bundesweit in die Spitzengruppe vorgerückt ist.  

Soziale Arbeit: vom Schlusslicht in die Spitzengruppe 

Prof. Dr. Mechthild Wolff, Dekanin der Fakultät Soziale ArbeitNachdem die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule in den vergangenen bundesweiten Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zur Schlussgruppe gehörte, zeichnet sich im aktuellen Ergebnis ein überragender Aufwärtstrend ab. Der gegenwärtige Positivtrend bezieht sich insbesondere auf die drei der fünf erhobenen Bereiche „Studiensituation insgesamt“, „Betreuung“ und „Praxisbezug der Lehre“.

„Mich freut besonders, dass bei den Studenten/innen angekommen ist, dass wir den Dienstleistungsgedanken an der Fakultät sehr ernst nehmen, denn die Studierenden fühlen sich ganz offensichtlich gut betreut“, so die Dekanin Prof. Dr. Mechthild Wolff. Es sei auch sehr erfreulich, dass der Praxisbezug der Lehre so hoch bewertet werde; hier komme der Lehrsituation zugute, dass die Fakultät neben den qualifizierten festangestellten Dozenten/innen auf viele ausgewiesene Lehrbeauftragte zurückgreifen könne, die ihre aktuellen Erfahrungen und Erkenntnisse auf direktem Weg in das Lehrangebot einbringen. In dieser Weise würde eine gute Vorbereitung auf die Anforderungen in der Praxis Sozialer Arbeit gewährleistet.

Weitere Gründe für das gute Abschneiden sieht die Dekanin darin, dass sehr viel Zeit und Energie in die Entwicklung des neuen Bachelor-Studiengangs investiert wurde und ein wirklicher Neuanfang mit einem neuen Team gemacht wurde. Der Fakultät komme zudem zugute, dass sie klein und überschaubar sei. Eine jüngst ausgewertete Befragung hatte ergeben, dass die Studierenden insbesondere die Offenheit, die Erreichbarkeit und die Hilfsbereitschaft der DozentInnen schätzen (85 %). Auch die familiäre Atmosphäre (36 %) wurde von gut einem Drittel der Befragten als besonders gut bewertet. „Unsere Studierenden honorieren damit die Überschaubarkeit der Hochschule und der Fakultät“, so die Dekanin. Die großen Hochschulen könnten zwar mit einem sehr breiten Angebot von vielen Lehrkräften punkten, aber die StudentInnen drohten sehr leicht in der Anonymität großer Veranstaltungen unterzugehen, so die Dekanin weiter. 

Das Ergebnis des CHE-Rankings gäbe allerdings keinen Anlass, sich nun auf den Lorbeeren auszuruhen, denn es bestehe noch weiterer Entwicklungsbedarf. „Wir werden in Zukunft auch an den Kategorien `Forschungsgelder´ und  `Reputation der ProfessorInnen´ arbeiten, um den positiven Trend beim nächsten Ranking fortzusetzen“, so die Dekanin abschließend.

Unverändert positiv bewertet: Betriebswirtschaft

Das Studienganges Betriebswirtschaft liegt in dem neuen Ranking unverändert in den Kategorien Praxisbezug und Bibliotheksausstattung auch weiterhin in der Spitzengruppe der deutschen Fachhochschulen. In den anderen drei Bereich liegt der Studiengang weiterhin in der Mittelgruppe.

Dabei gab es in der Detailbewertung weitere sehr gute bis gute Bewertungen:Mit der IT-Infrastruktur sind die Studierenden besonders zufrieden, hier gehört die Hochschule Landshut bundesweit zur Spitzengruppe. Mit den Noten 1,9 und 1,5 wurde auch für die Betreuung durch Lehrende  und der Kontakt zu Studierenden sehr positiv bewertet, allerdings reichten diese poitiven Bewertungen knapp nicht zum Einzug in die Spitzengruppe.

Sprung in die Spitzengruppe knapp verpasst:  Wirtschaftsingenieurwesen

Das Wirtschaftsingenieurstudium zählt in der Kategorie Laborausstattung im bundesweiten Vergleich zur Spitzengruppe. In den anderen vier Haupt-Kategorien, Studiensituation insgesamt, Betreuung, Praxisbezug und Reputation bei Professoren liegt der Studiengang weiterhin im Mittelfeld. Im Bereich der Betreuung hat sich das Ergebnis hier verbessert, trotz den eigentlich äußerst positiven Benotungen für Betreuung durch Lehrende (1,9)  und Kontakt zu Studierenden (1,5), Studienorganisation und Bibliotheksausstattung (je 1,9) reichte es hier nicht für den Einzug in die Spitzengruppe. 

Das CHE-Ranking 

Im neuesten Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) wurden die Fächer Medien, Wirtschaftsinformatik, BWL, Jura, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit, Soziologie, Wirtschaftsingenieurwesen und VWL aktualisiert.

Die Ergbebnisse des aktuellen CHE-Hochschulrankings sind jetzt erschienen Über 250 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE in Deutschland untersucht. Es liefert insgesamt Befragungsergebnisse zu insgesamt 2.500 Fachbereichen mit knapp 7.500 Studiengängen. Allein für die aktuelle Ausgabe wurden über 200.000 Studierende und 15.000 Professoren befragt. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu gerankt.

Zu den Ergebnissen des CHE-Rankings (ext.) 

Updated: 12.01.2009
 
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