Verbesserungsbedarf bei der Verkehrsanbindung der Hochschule
Das Thema „Verkehrsanbindung der Hochschule“ scheint viele Studierende, Professoren/innen und Mitarbeiter/innen zu bewegen. Bei einer Befragung zu diesem Thema konnte Projektleiterin Monika Sagmeister 717 Teilnehmer/innen verbuchen, 26% aller Hochschulmitglieder. Die beiden größten Wünsche: eine verbesserte Busanbindung und mehr Parkplätze.
Hintergrund der Online-Befragung war das Anliegen der Hochschulleitung, die Verkehrsanbindung und vor allem die Situation für die Busfahrer in Zusammenarbeit mit der Stadt und den Stadtwerken zu verbessern. Dabei zeigte nicht nur die hohe Rücklaufquote, dass dieses Thema vielen am Herzen liegt, 37,3% aller Umfrageteilnehmer/innen nutzten die Möglichkeit, um zusätzliche Anregungen und Kommentare abzugeben.
Weg zur Hochschule meistens mit dem Auto zurückgelegt
Die Mehrzahl nutzt auf dem Weg zur Hochschule das Auto (rund 70 Prozent), aber auch Bus (34 Prozent) und Fahrrad (25 Prozent) werden häufig genutzt – Mehrfachantworten waren möglich. Dabei liegt der Ausgangspunkt der Anfahrt zu etwa 56 Prozent m Stadtgebiet oder im Landkreis Landshut. Die andere knappe Hälfte reist aus den umliegenden Landkreisen bzw. München, Passau etc. an. Von denjenigen, die mit dem Bus zur Hochschule kommen, verfügt nahezu die Hälfte über ein Dauerticket, Knapp 90 Prozent nutzen es fünf Monate im Jahr oder mehr.
Bei den Kommentaren wird sehr häufig die schlechte Busanbindung der Hochschule mit nur einer Linie im Halbstundentakt bemängelt. Kritisiert wird aber auch die Busanbindung zum Bahnhof mit ungünstigen An- und Abfahrtszeiten und einer langen Fahrdauer von einer halben Stunde. Zusätzlich werden die Fahrpreise als zu teuer empfunden. Häufig angeregt wurde deshalb auch die Einführung eines Semestertickets und dabei auf positive Beispiele wie Regensburg verwiesen. Auf viel Kritik stieß auch die Taktsynchronisation der Busse mit den Vorlesungszeiten und überfüllte Busse zu Stoßzeiten. Die Unzufriedenheit mit dem Bussystem wird von vielen Autofahrern als Argument genannt, warum sie auf dem Weg zur Hochschule ihr Fahrzeug nutzen.
Parkplatzsituation bemängelt
Die meisten Rückmeldungen in der Kategorie „Anregungen“ kamen jedoch zur Parkplatzsituation an der Hochschule: 12 Prozent aller Umfrageteilnehmer/innen beschweren sich über das mangelnde Angebot an Parkplätzen. Nahezu alle wünschen sich mehr Parkplätze, zumal kürzlich noch etliche hinter dem BS-Gebäude weggefallen seien. Als Verbesserung wird angeregt, einen Shuttle-Service vom Messegelände einzurichten oder eine weitere Wiese als Parkplatz auszuweisen. Auch, die Vorlesungszeiten zu entzerren und zeitlich etwas versetzt zur Hauptverkehrszeit zu beginnen, wird gewünscht.
Die Ergebnisse der Befragung werden in den Gesprächen mit der Stadt und den Stadtwerken als Basis dienen und hoffentlich ein verbessertes Busangebot ermöglichen. Dies könnte schon der erste Weg sein, um die Unzufriedenheit mit der Parksituation zu vermindern.
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