Home > Zentrale Einrichtungen > Pressestelle > Archiv > News > ss09

Bedarfserhebung Kinderbetreuung: Flexiblere Zeiten erwünscht

Monika Sagmeister stellte die ersten Ergebniss der Bedarfsanalyse der Frauenbeauftragten Prof. Dr. Schiedermeier, Prof. Dr. Blum (Hochschulpräsident, linsk) und Prof. Dr. Gesch (Vizepräsident, rechts) vor.Die Hochschule Landshut möchte ihre Familienfreundlichkeit erhöhen und hat deshalb in einem ersten Schritt den Kinderbetreuungsbedarf unter den Hochschulangehörigen abgefragt. Erstes Resümee: Eltern von Kindern wünschen sich vor allem flexiblere Betreuungszeiten, die über 17.00 Uhr  hinausreichen. "Die Ergebnisse dieser Befragung liefern uns Anhaltspunkte über die gewünschte Betreuung an der Hochschule. Sie werden in unsere Überlegungen einfließen, die schließlich eine Zertifizierung als "familiengerechte Hochschule" zum Ziel haben," wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Erwin Blum erklärt. 

Studierende sowie wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter und Lehrbeauftragte hatten die Gelegenheit, von 16.03.09 – 27.03.09 an einer Onlineumfrage teilzunehmen. Zur Teilnahme wurden insbesondere Eltern aufgefordert.

Insgesamt 66 auswertbare Fragebögen liefern erste Ergebnisse: 37 Teilnehmer sind Eltern, wovon wiederum 25 Personen der Gruppe der Studierenden zuzurechnen sind. Die 37 Eltern betreuen insgesamt 68 Kinder. Zwei Drittel dieser Kinder sind noch nicht schulpflichtig. "Die Umfrage lässt zwar keinen repräsentativen Rückschlüsse auf den Betreuungsbedarf an der Hochschule zu, dennoch vermitteln die Angaben der befragten Eltern ein Stimmungsbild über ihre derzeitige Situation, was die Vereinbarkeit von Studium, Lehre und Arbeit an der Hochschule Landshut betrifft", wie Projektleiterin Monika Sagmeister erläutert.

Die Hälfte der teilnehmenden Eltern (19 Personen) gibt an, Probleme bei der Kinderbetreuung zu haben. Im Vordergrund steht hierbei die Betreuung der Kinder in den Ferienzeiten. Eine weitere Schwierigkeit stellen die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen dar. Die Eltern wünschen sich insbesondere flexible Bring- und Abholzeiten für ihre Kinder sowie Öffnungszeiten, die über das gängige Angebot bis 17.00 Uhr hinausgehen.

Die Hälfte aller teilnehmenden Eltern hat Interesse an hochschulnaher Kinderbetreuung und nahezu ebenso viele Personen würden diese laut ihren Aussagen auch in Anspruch nehmen. Bedarf an Kinderbetreuung melden überwiegend Eltern mit Kindern bis sechs Jahre an. Sie benötigen in der Mehrzahl einen Ganztagsplatz. Die Eltern älterer Kinder merken an, dass auch eine Art Spiel- und Hausaufgabenzimmer in der sich die Kinder selbständig beschäftigen könnten, eine Unterstützung darstellen würde.

Die befragten Eltern nutzten die Gelegenheit im Rahmen von offenen Fragen ihre Situation zu verdeutlichen und konzeptionelle oder organisatorische Anregungen zu geben.

Die ausführlichen Ergebnisse können auf den Seiten der Frauenbeauftragten  nachgelesen werden.

Updated: 23.11.2009
 
.