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Projekt mit Texas Instruments: 

Studenten entwickeln unter Realbedingungen digitale Uhr

Die Vertreter von TI zusammen mit Prof. Dr. Jürgen Schröter und kreativen Studierenden.Ein Entwicklungsprojekt mit realen Vorgaben bearbeiten an der Hochschule Landshut in Zusammenarbeit mit Texas Instruments (Freising) 23 Studierende. Die Aufgabe lautet, unter Berücksichtigung von realen Marktbedingungen eine Digitale Uhr aus analogen Komponenten zu entwickeln und auch umzusetzen. In zwei Gruppen konkurrieren die Studierenden gegeneinander, „am Ende des Projektes werden die ´Kreativsten Studierenden´ ausgezeichnet“, wie Prof. Dr. Jürgen Schröter (Fakultät Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen, ET/WI), Projektleiter an der Hochschule Landshut, erklärt.

Als Experten aus der Praxis haben sich mit Jörg Goller, Nigel Smith sowie Uwe Fleischhauer drei Diplom-Ingenieure von Texas Instruments bereit erklärt, in ihrer Freizeit die Studierenden bei der Ausführung der Aufgabe zu unterstützen. Sie verfügen über eine langjährige Berufserfahrung in den Sparten Entwicklung/Design und Sales/Marketing. Auch M. Eng. Josef Leschik, Projekt-Mitarbeiter der Fakultät ET/WI steht vor Ort den Studierenden mit Rat und Tat zur Verfügung.

Wi-Student Ingo Bernstetter stellt das Konzept seiner Gruppe vor."Die zu entwickelnde digitale Uhr darf nur mit rein analogen Komponenten aufgebaut und gestaltet werden, um eine reine Programmierübung zu vermeiden," wie Prof. Dr. Schröter weiter erläutert. Die technischen Anforderungen stehen handelsüblichen Uhren in nichts nach. Minimal müssen folgende Funktionen erfüllt werden: Stunden-/Minutenanzeige sowie Zeitangabe in AM/PM oder im 24-Stundenformat; Stoppuhr in Sekundenauflösung bei maximaler Stoppzeit bis zu 30 Minuten; Audio-Signal als Alarm; kein Zeitabbruch beim Batteriewechsel usw.. Dabei soll auf eine Strom sparende Ausführung geachtet werden.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf eine ausführliche Marktanalyse gelegt, um die Wirtschaftlichkeit dieses Projekts unter realistischen Bedingungen zu gewährleisten. Bei dieser Analyse sind so wesentliche Punkte zu berücksichtigen, wie z. B. wer und wo sind die Kunden, wie groß ist der Markt, wie hoch ist der Zielpreis, wie hoch ist der Gewinn, welche Ressourcen werden gebraucht, welche Risiken sind vorhanden, wie sieht der Zeitplan aus usw.. „Gerade in diesem Bereich werden die Technik-Studenten besonders gefordert,“ ist Prof. Dr. Jürgen Schröter überzeugt. Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch ein sog. „Verification Plan“ ausgearbeitet werden, d. h. eine Simulations-Analyse mit Testplan und Qualitätsprüfung.

Für die Studierenden ist das Projekt von besonderem Interesse, weil Sie auf das Wissen von erfahrenen Praktikern zurückgreifen können und in dieser Symbiose zwischen Hochschule und Wirtschaft unter realistischen Bedingungen ein marktreifes Produkt entwickeln, wie es auch in ihrem späteren Berufsleben der Fall sein kann. Zusätzlich fördert das Projekt in der Teamarbeit die soziale Kompetenz (Soft skills), ebenfalls ein wertvoller Nutzen aus dem Projekt – nicht nur für die kreativsten Studenten. 

Updated: 23.11.2009
 
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