Home > Zentrale Einrichtungen > Pressestelle > Archiv > News > ss09

Gründerteam „Ringbach“ erhält Landesförderung

Benedikt Häring und Niki Haybach vom Team Ringbach freuen sich über die erneute Förderung.Nach dem einjährigen EXIST-Gründungsstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums hat das Team „Ringbach“ an der Hochschule Landshut jetzt erneut eine wertvolle Zusage erhalten: Gefördert durch das Bayerische Förderprogramm „Flügge“ erhalten sie ein weiteres Jahr die nötigen Mittel, um ihre Geschäftsidee in die Tat umsetzen zu können.

Das Förderprogramm zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz (FLÜGGE) des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst verfolgt das Ziel, Unternehmensgründungen aus Hochschulen in der Seed- bzw. Startup-Phase zu unterstützen. Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung des Landshuter Teams war ein zehnseitiges Ideenpapier sowie eine Finanzplanung für die nächsten drei Jahre. Mit der anschließenden Präsentation im Bayerischen Wissenschaftsministerium überzeugte das Team mit seiner Idee die hochrangig besetzte Fachjury, bestehend aus Ministeriums- und Unternehmensvertretern.

„Ringbach“ besteht aus den beiden langjährigen Freunden und Landshuter Absolventen Dipl.-Wirtschaftsingenieur Benedikt Häring und dem Maschinenbauer Dipl.-Ing. Niki Timo Haybach, die schon im Kindergarten zusammen gebastelt haben. „Jetzt, 25 Jahre später, basteln wir zusammen auf hohem Niveau an unserem Konzept für eine erfolgreiche Existenzgründung“, meint Haybach schmunzelnd.

Die beiden Gründer entwickelten im Rahmen ihrer ersten einjährigen Förderung durch EXIST das Konzept für einen komplexen Automationsverbund und bauen diesen derzeit an der Hochschule Landshut auf. Ihr individuell vom Kunden gestaltbares Produkt wollen sie künftig übers Internet vertreiben: Um was es sich dabei genau handelt, wollen die beiden Jungunternehmer nicht preisgeben, „um nicht auf der Zielgrade Nachahmer zu animieren,“ erklärt Häring. „Denn die Patentanmeldung für das entwickelte Verfahren läuft und wir werden im 4. Quartal mit den automatisiert hergestellten Produkten auf den Markt kommen“, so Häring weiter.

Die Folgeförderung des Projektes durch Flügge ermöglicht es ihnen, weiterhin die Infrastruktur und das Know How an der Hochschule Landshut zu nutzen: sie verfügen hier über ein Büro sowie ein eigenes Labor, zusätzlich haben sie Zugriff auf weitere Einrichtungen der Hochschule und beziehen ein Gehalt.

Harald Wagner, Gründungsberater der Hochschule freut sich über die erneute Förderung: „Wir bemühen uns an der Hochschule Landshut unsere Studenten für das Thema Existenzgründung zu sensibilieren und sie auf dem Weg in die Selbständigkeit bestmöglich zu unterstützen, dies auch bei der Beantragung von Fördermitteln." Die wiederholte Förderung einer Gründeridee aus der Hochschle Landshut sei für ihn eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges, "durch diese erneute Förderung wird Ringbach den erfolgreichen Markteintritt schaffen,“ ist Wagner überzeugt.

Weitere Informationen unter www.ringbach.de.


Zu den NEWS und VERANSTALTUNGEN der Hochschule Landshut
 
Updated: 23.11.2009
 
.