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Weiterbildungs-Kooperation: Bayerische Hochschulen gründen W3AKADEMIE

Die Präsidenten und Rektoren der beteiligten Hochschulen nach der Vertragsunterzeichnung.Stärken der einzelnen Hochschulen im Bereich Weiterbildung will die neue W3-Akademie bündeln und eine stärke Vernetzung erreichen. Ein gemeinsamer Auftritt nach außen, Kostenreduzierung und damit günstige Teilnehmergebühren, abgestimmte Angebote an verschiedenen Standorten sowie  kombinierbare Module – das sind die Ansprüche der W3AKADEMIE. Unter diesem Namen kooperieren künftig sieben bayerische Hochschulen im Bereich der Weiterbildung. Eine Auftaktveranstaltung mit MD Ulrich Hörlein (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst) fand am 9. Oktober an der Fachhochschule Regensburg statt.

Mit im Boot der W3AKADEMIE sind die Fachhochschulen Amberg-Weiden, Deggendorf, Ingolstadt, Landshut und  Regensburg sowie die Universitäten Passau und Regensburg.   "Die W3AKADEMIE vereint die Kompetenzen der beteiligten Einrichtungen – gemeinsam können wir daher
Weiterbildungsangebote unterbreiten, die die einzelnen Hochschulen so nicht anbieten können,"  erklärt Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Fachhochschule Regensburg, die Gründe für die Zusammenarbeit.

An den jeweiligen Standorten vorhandene Ressourcen sollen so  synergetisch genutzt, vorhandenes Wissenspotenzial der beteiligten Kooperationspartner, der Expertenpool und die technischen Einrichtungen der Partner optimal genutzt werden. "Durch diese Zusammenarbeit können wir qualitativ so hochwertige Seminare anbieten, wie es sie bisher zumindest in Bayern kein zweites Mal gibt", so Professor Dr. Walter Schweitzer, Rektor der Universität Passau. "Die W3-Akademie bietet speziell bei der Vermarktung der wissenschaftlichen Weiterbildung neue Möglichkeiten, zusätzlich sei die hohe Qualität der Bildungsangebote garantiert" ist auch Prof. Dr. Erwin Blum, Präsident der Fachhochschule Landshut von dem neuen Bildungsangebot überzeugt.

Dabei will die W3AKADEMIE die bisherigen Angebote der einzelnen Hochschulen keineswegs ersetzen – vielmehr soll dort zusammengearbeitet werden, wo eine einzelne Hochschule ein zielgruppengerechtes Angebot nicht allein anbieten kann. MD Ulrich Hörlein beglückwünschte als Vertreter des Wissenschaftsministeriums die beteiligten Hochschulen zu dieser Form der Kooperation: "Das Ergebnis ist weit mehr als die Summe seiner Teile. Der viel verwendete Begriff der Synergie dürfte hier richtig angewandt sein."

Auch die anwesenden Wirtschaftsvertreter begrüßten die Einrichtung der W3AKADEMIE: Es müssten Strukturen an den Hochschulen geschaffen werden, um Angebot und Nachfrage besser zusammenzuführen. Gerade bei kleineren und mittleren Unternehmen gibt es nach Ansicht der Wirtschafsvertreter immer noch Berührungsängste im Umgang mit Hochschulen.

Nähere Informationen im Web unter www.w3-akademie.de (ext.).
Ansprechpartner an der Fachhochschule Landshut: Josef Huber, Geschäftsführer Kompetenzzentrum, Tel. 0871-506-132, .

Updated: 16.04.2008
 
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