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Campus-Projekt mit Texas Instruments fördert Zusammenarbeit

Prof. Dr. Schröter mit den Studierenden bei Texas Instruments.Im Projekt Campus von Texas Instruments (TI) und der Hochschule Landshut soll die Zusammenarbeit zwischen Industrie (TI) und Hochschule verbessert und konkretisiert werden. Im Rahmen des Projektes stattete Mitinitiator Prof. Dr. Jürgen Schröter, Rechenzentrumsleiter der Hochschule, zusammen mit 20 Studenten Texas Instruments in Freising einen Besuch ab, bei dem die beruflichen Möglichkeiten für Technik-Absolventen beleuchtet wurden.

Dipl.-Ing. Jörg Goller (Design Manager), der den Studierenden als Designer-Experte schon von Vorträgen und Übungen an der Hochschule bekannt ist, erläuterte, welche Berufsbilder bei TI für Absolventen der elektrotechnischen Fakultäten vorhanden sind. Das Spektrum reicht vom Applikations-, Design-, Test-, System-, und Qualitäts- bis hin zum Produktingenieur – um nur einige Ausrichtungen zu nennen.

Das Berufsspektrum aus der Sicht eines Vertriebs-Ingenieurs stellte Dipl.-Ing. Uwe Fleischhauer (Account Manager) dar. Hier ist vor allem der Ingenieur im Verkauf sowie im Marketing gefragt. Dabei betonte er besonders den im Unternehmen praktizierten Teamgeist, den man als junger Ingenieur zu TI mitbringen sollte.
Nach dieser theoretischen Einführung bekamen die Landshuter Gäste einen Führung durch die Wafer-Fabrikation unter Leitung von Herrn Dipl.-Physiker Philipp Menz (QA Lab Manager).

Die Studierenden waren vom enormen technischen Aufwand beeindruckt, der betrieben wird, um einen Wafer zu fertigen. So muss z.B. besonders der Reinraum den höchsten Ansprüchen genügen, um den Anforderungen genügen zu können müssten hier ca. 5,5 Millionen Kubikmeter Luft in einer Stunde umgewälzt werden. Einen enormen Aufwand erforderte es z. B. auch, verunreinigtes Wasser nach dem Prozessablauf wieder zu klären.

Im Anschluss erklärte Personalreferentin Ellen Theilacker (Personalreferentin), wie eine Bewerbung für eine Tätigkeit als Praktikant bzw. als Ingenieur bei TI erfolgen sollte und stellte die TI-Elite-Programme vor. Als "Vertriebs-Trainee" können junge Akademiker, die Spaß am Vertrieb haben, ein einjähriges weltweites Trainee-Programm absolvieren. Sie sammeln u. a. internationale Erfahrungen bei verschiedenen Projekten. Ein weiteres Trainee-Programm ist im Bereich Technik angesiedelt; in der TI-eigenen Analog-Akademie werden Ingenieure innerhalb eines Jahres als Analog-Spezialisten ausgebildet.

Nach dieser für die Studierenden äußerst informativen Veranstaltung bedankte sich Prof. Dr. Schröter für die langjährige, äußerst fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Texas Instruments und der Hochschule Landshut und bei den Mitwirkenden von TI für ihr Engagement beim Campus-Projekt, das im Jahr 2009 weiter ausgebaut werden soll. 

Updated: 14.04.2009
 
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