Rekordzahl bei Erstsemestereinführung
Das neue Semester an der Hochschule Landshut hat begonnen und beschert der FH einen regen Zuwachs: Mit über 900 Erstsemestern nehmen heuer etwa 28 Prozent mehr Studienanfänger als im letzten Jahr in Landshut ihr Studium auf. Auch die "inoffizielle" Erstsemestereinführung, veranstaltet durch Hochschulgemeinde (HSG) und Studentenvertretung (StuV), verzeichnete mit rund 600 Teilnehmern/innen einen Rekord.
Diese Einführung bietet den Neulingen eine besondere Gelegenheit, die Hochschule und ihr Umfeld bereits einen Tag vor Studienbeginn kennen zu lernen. "Durch die Veranstaltung sollen die Unsicherheiten, die am Anfang eines jeden Neubeginns und natürlich auch bei der Aufnahme eines Studiums aufkomme, möglichst klein gehalten werden", wie Hochschulseelsorger Dr. Alfons Hämmerl ausführte. Zusätzlich wolle man den jungen Menschen motivieren, über die Fachthemen hinaus an den zahlreichen kulturellen und fakultätsübergreifenden Angeboten der Hochschule teilzunehmen. Einen ersten Eindruck dieser Aktivitäten vermittelte der Hochschulchor, der die Erstsemester mit dem Lied „Irgendwo auf der Welt“ der Comedian Harmonists begrüßte.
"Die Hochschule Landshut und die Fakultäten haben sich bemüht, neue attraktive Studienangebote zu schaffen“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Erwin Blum. „Und die – hohe Zahl an Einschreibungen in diesen neuen Studiengängen zeige, dass dieser Kurs erfolgreich war“. Neu angeboten werden in diesem Semester Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik (Fakultät Maschinenbau), Automobilinformatik (Fakultät Informatik) sowie Kinder- und Jugendhilfe (Soziale Arbeit); Soziale Arbeit ist erstmals als Teilzeitstudiengang möglich, statt EBS (European Business Studies) wird nun der Studiengang Internationale Betriebswirtschaft angeboten. Blum wünschte den neuen Studenten ein erfolgreiches Studium in angenehmer Atmosphäre, für das die Hochschule Landshut beste Voraussetzungen schaffe. Den dankte den Organisatoren und rund 80 studentischen Helfern der Veranstaltung für ihr freiwilliges Engagement in ihrer Freizeit.
Auch Landshuts OB Hans Rampf nutzte die Gelegenheit, um die Erstsemester in Landshut zu begrüßen und lud die Studenten ein, die zahlreichen Freizeit- Kultur- und Sportangebote der Stadt zu nutzen. Er betonte, die Bedeutung der Hochschule als Standortfaktor, aus ihrem Absolventenkreis seien auch erfolgreiche Unternehmen wie z.B. ASIS (Automation Systems & Intelligent Solutions GmbH) in Landshut gegründet worden. Um Gründungen auch aus dem Kreis der Studenten zu forcieren, sei man dabei, in Landshut ein Gründerzentrum zu schaffen.
