Hohe Auszeichnung für Absolvent Konrad Huber
Bei der diesjährigen Diplomandenehrung des Vereins Deutscher Ingenieure VDI und des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik VDE sind 23 Verfasser hervorragender Diplom- und Masterarbeiten südbayerischer Hochschulen ausgezeichnet worden. Darunter mit Konrad Huber auch ein Absolvent der Hochschule Landshut.
Die Urkunden wurden in festlichem Rahmen im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in München überreicht. Als Repräsentantin des Wirtschaftsministeriums begrüßte Staatssekretärin Katja Hessel die Festversammlung. Sie dankte VDI und VDE für ihr vorbildliches Engagement "als Fürsprecher des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses" und hob den Wert von Auszeichnungen hervor: "gerade bei Bildung und Ausbildung ist es ein Muss, Erfolge öffentlich zu belobigen", denn Wissen und Können seien der Schlüssel zum Erfolg für die junge Generation.
Als bester Absolvent des Masterstudiengangs „Elektrotechnik“ an der Hochschule Landshut konnte auch Konrad Huber aus Tiefenbach den VDI/VDE – Preis entgegennehmen. Huber hat bereits sein Elektrotechnik-Diplomstudium mit Auszeichnung bestanden und danach den Masterabschluss mit der Gesamtnote „sehr gut“ absolviert. Seine Abschlussarbeit befasst sich mit der Regelung eines hochdynamischen Schrittmotorantriebs zur steuerungstechnischen und energetischen Optimierung ei-ner Bestückungsmaschine. In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Wilhelm Schönberger die Leistung von Huber, „die Masterarbeit von Herrn Konrad Huber hat die Qualität einer Doktorarbeit!“
Anlass für das Thema seiner Abschlussarbeit und die Neuentwicklung derartiger Anlagen ist der enorme Kostendruck, welchem deutsche Hersteller weltweit ausgesetzt sind. Kostengünstige Gesamtlösungen lassen sich nur durch den Einsatz neuer Sensorik und Aktorik und die Reduktion der Bauteile auf ein absolutes Mindestmaß bei gleichzeitiger Einhaltung bzw. Verbesserung der bisherigen Qualitätsanforderungen erreichen. Hierzu sind intelligente Ingenieurlösungen gefragt, die es erlauben, den bisher notwendigen und kostenintensiven Hardwareeinsatz durch kluge mathematisch/technische Algorithmen zu ersetzen.
Huber hat bei der Bestückungsmaschine eine exakte, stabile und schwingungsfreie Positionierung der mikroelektronischen Bauteile in dem sehr geringen Toleranzfens-ter von nur ± 50 µm erreicht. Weiterhin erfolgte eine Energieoptimierung über einen Kaskadenregler und eine selbstanpassende Steuerung.
