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Studentenwerk: Automatenstraße und Ausbau Studentenwohnheim

Vertreter des Studentenwerks (Frau Dietl links), der Studenten und der Hochschule trafen sich zum InformationsaustauschIn einem Gespräch zwischen Studentenwerk, Studierendenvertretern und Hochschulleitung wurden neue Pläne vorgestellt: Statt der geschlossenen Cafeteria bei der Mensa plant das Studentenwerk Automaten aufzustellen.  Das Studentenwohnheim wird ab 2010 saniert und von derzeit 290 Wohneinheiten auf 350 aufgestockt.

Zu dem Austausch war es gekommen, nachdem sich Studierende nach der Schließung der Cafeteria im Mensa-Gebäude über lange Warteschlangen in der verbleibenden Cafeteria im ZH-Bereich beschwert hatten. Die Geschäftsführerin des Studentenwerks, Gerlinde Dietl, gab hierzu die neuesten Pläne des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz bekannt. Von Seiten der Studentenvertretung nahmen Thomas Buchner (1. Vorsitzender) und Oliver Lapsch (2. Vorsitzender) teil, die Hochschulleitung war durch Kanzler Stefan Kiermaier vertreten.  

Cafeteria geschlossen  - zusätzliche Öffnungszeit der Mensa und Automatenstraße

Die ehemalige Cafeteria neben der Mensa bietet augenblicklich ein wenig erfreuliches Bild, es stapelt sich in ihr das alte Küchenmobiliar. Laut Auskunft von Frau Dietl war eine Schließung unumgänglich, da der Umsatz stetig zurück ging und das Defizit immer größer wurde. Die Cafeterien müssten aber kostendeckend betrieben werden, da es für sie keinen staatlichen Zuschuss gäbe. Die zwei Mitarbeiterinnen seien in die bestehende Cafeteria gewechselt, so konnte hier der geäußerte Wünsche nach längeren Öffnungszeiten umgesetzt werden.

Thomas Buchner (Sprecher des studentischen Konvents) bemängelte, dass die Schließung der Cafeteria zur Folge habe, dass sich in der noch bestehenden, vor allem in der Zeit von 9.30-10.15 Uhr, erhebliche Warteschlangen bilden würden. Um diesem Problem des großen Andrangs in den kurzen Pausenzeiten zu begegnen, kann sich Frau Dietl vorstellen, in dieser Zeit versuchsweise zusätzlich die Mensa zu öffnen und hier alternative Frühstücksangebote wie z.B. ein Weißwurstfrühstück anzubieten. Allerdings sei ein ähnlicher Versuch in Deggendorf von den Studierenden nicht angenommen worden.

Zusätzlich plant das Studentenwerk im Mensa-Gebäude mit einer Automatenstraße für Essen rund um die Uhr zu sorgen. Dies sei besonders neben der 24-Stunden-Bilbliothek eine hervorragende Alternative, die keine Personalkosten verursache, es aber den Studierenden ermögliche, sich auch zu unüblichen Zeiten zu verpflegen. Bei der Suche nach einem externen Automatenaufsteller werde darauf geachtet, dass dieser hochqualitative Nahrung anbiete.

Sanierung und Ausbau des Studentenwohnheims

Bei dem Gespräch gab Frau Dietl auch bekannt, dass das Studentenwohnheim in zwei Bauabschnitten saniert und ausgebaut werden wird. Hierfür habe Sie eine mündliche Zusage der Obersten Baubehörde erhalten. Die Kapazität des Wohnheims wird durch die Aufstockung um 1,5 Stockwerke von derzeit 290 um 60 auf rund 350 Wohneinheiten ausgeweitet.

Ziel sei vor allem, dem erwarteten erhöhten Bedarf an Nachfragen mit dem doppelten Abiturjahrgang 2011 gerecht zu werden. Durch den Umbau werde der Wohnkomfort zunehmen, da viele Zimmer eine eigene Miniküche bekommen würden. Nur bei einem Seitenflügel bleibe das alte WG-Konzept erhalten.
Die Kosten für Sanierung und Umbau gibt Dietl mit etwa 7,4 Mio Euro an. Vom Land Bayern erhalte man einen Zuschuss von 25.000 Euro pro geschaffenen Wohnplatz, also rund 1,5 Mio Euro für 60 zusätzliche Wohneinheiten. Der Rest müsse vom Studentenwerk selbst finanziert werden.

Mit der Sanierung werde voraussichtlich im März 2010 mit dem älteren Bau (Bürgermeister-Zeiler-Straße 10-12) begonnen. Für die Dauer des Umbaus von ca. 6 Monaten sei geplant, dass möglichst viele der Mieter in den neueren Teil der Anlage (Bürgermeister-Zeiler-Str. 14-16) umziehen, der dann im zweiten Schritt- vermutlich ab September 2010 – saniert werde.
Es sei dem Studentenwerk klar, dass leider nicht für alle Mieter von Seiten des Studentenwerks eine Alternative garantiert werden  könnte. Die private Zimmerbörse in Landshut solle intensiviert werden und durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit versucht werden, provisorisch Wohnraum zu finden.

Weitere Informationen bietet die Sonderausgabe Landshut von Studentenwerk aktuell (pdf, 0,8 MB).

 

 


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Updated: 19.04.2010
 
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