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Pappeln sind Sicherheitsrisiko und müssen weichen 

Die Pappeln im Innenhof werden durch Eichen ersetzt.Den Mitte der 90er Jahre im Zuge des Neubaus im Innenhof der Hochschule gepflanzten Säulenpappeln werden von einem Baumgutachter ein hohes Gefährdungspotenzial bescheinigt. Deshalb wurde in der jüngsten Sitzung des Umweltsenats der Stadt Landshut beschlossen, die Pappeln zu fällen. Doch soll die Hochschule auch weiterhin einen grünen Innenhof haben, die Pappeln sollen durch Eichen ersetzt werden.  

Die aus optischen Gründen gepflanzten Pappeln wuchsen im geschützten Innenhof sehr schnell, überragen mittlerweile die Gebäude und bildeten eine Unmenge von oberflächligen Wurzeln. Leider waren schon im letzten Jahr immer wieder größere Äste abgefallen; Personen wurden direkt gefährdet. Die Hochschule gab daher ein umfängliches Gutachten zur Standsicherheit und Baumgesundheit in Auftrag.

Dieses ergab schwerwiegendere Gefährdungspotentiale als zunächst angenommen. Von 17 untersuchten Bäumen erreichen nur noch 5 Bäume die nötige Grundsicherheit und auch diese seien zumindest deutlich im Bereich der Krone zu beschneiden bzw. auch zu fällen.

Vor diesem Hintergrund stellte die Hochschule zur Sicherung des Geländes und der Sicherheit der hier arbeitenden und lernenden Menschen beim Umweltsenat den Antrag, die Bäume zu fällen. Zugleich wurde ein Konzept zur Wieder-Bepflanzung eingebracht. Eine Umstellung der Bepflanzung auf langsamer wachsende, sich besser mit dem Boden verwurzelnde Bäume wurde vorgeschlagen, als Alternative höherwertige Säuleneichen angedacht. 

In der Sitzung des Umweltsenats bezeichnete Rechtsdirektor Harald Hohn die aus optischen Gründen gepflanzten "architektonischen Bäume", als denkbar ungeeignet für den Standort, sie würden Studenten und Dozenten auf dem Campus gefährden. "Pappeln sind für Städte ungeeignet", stimmte auch Hans Ritthaler von der Unteren Naturschutzbehörde zu, dies sei jüngst wieder in einer Studie aus Norddeutschland belegt worden.

Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner (Die Grünen), der die Sitzung leitete, äußerte im Bezug auf das recht junge Alter der Bäume Bedenken bezüglich der Fällung. Er und sein Parteikollege Dr. Thomas Gambke sprachen sich dafür aus, nur die vier Bäume zu fällen, die am stärksten geschädigt sind. Der Umweltsenat beschloss schlussendlich, die Pappeln durch Eichen zu ersetzen.

 


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Updated: 19.04.2010
 
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