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Räumlicher Ausbau der Hochschule durch Anmietung

Gaben die Pläne für den Neubau bekannt: Hochschulpräsident Prof. Dr. Erwin Blum, Geschäftsführer Karsten Sehlhoff, OB Hans Rampf und Wirtschaftsförderer Johann Winklmaier.Die Hochschule wird - bedingt durch den zahlenmößigen Ausbau - zusätzliche Räume in einem Neubau der Vilsbiburger Sehlhoff GmbH auf dem früheren Kasernengelände anmieten. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus wurden die Baupläne von OB Hans Rampf, Geschäftsführer Karsten Sehlhoff und Hochschulpräsident Prof. Dr. Erwin Blum vorgestellt. Der Spatenstich ist bereits erfolgt, die Räume sollen für die Hochschule ab Sommersemester 2011 nutzbar sein.

Das Wachstum der Hochschule Landshut - die Zahl der Studierenden wird auf rund 3.600 steigen, auch die Zahl Studiengänge und natürlich der Lehrenden und Mitarbeiter/innen ist im Steigen begriffen – bedingt auch einen höheren Platzbedarf. Vor allem bei größeren Hörsälen, die gerade für Vorlesungen in den ersten Semestern benötigt werden, herrschte ein Engpass. Von Seiten des Wissenschafts-Ministeriums werden wegen des mittel- bis langfristig zu erwartenden demografischen Rückgangs der Studierendenzahlen keine neuen Bauprojekte mehr unterstützt.

Abhilfe sollen nun die neuen Räume südlich der Schönaustraße in einem neuen Gebäude schaffen.
Die Vilsbiburger Sehlhoff GmbH - mit über 150 Mitarbeitern führt sie nationale und internationale Projekte für Industrie, Kommunen und Staatsverwaltungen durch - hat sich entschlossen, ihre neue Unternehmenszentrale in Landshut anzusiedeln und erstellt hierzu einen neuen Verwaltungsbau, in dem auch Räume für die Hochschule vorgesehen sind. Mit Oberbürgermeister Hans Rampf und Johann Winklmaier vom Amt für Finanzen und Wirtschaft, warb die Stadt Landshut für eine Ansiedlung der Sehlhoff GmbH auf dem Gelände der ehemaligen Schochkaserne. „Wir freuen uns sehr, dass die Standort-Entscheidung der Firma Sehlhoff auf Landshut gefallen ist“, betonte Oberbürgermeister Hans Rampf. Diese Entscheidung trage gleichzeitig dazu bei, die Raumnot an der Hochschule zu beheben.

Der Neubau entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände.In dem neuen Gebäude, wird die Hochschule knapp 1.000 qm anmieten, zwei Hörsäle mit einer Kapazität von 150 bzw. 80 Plätzen und sechs zusätzliche Büroräume. Der  Neubau liegt zwar nicht unmittelbar neben dem Campus der Hochschule Landshut, aber mit ca. 1,5 km Wegstrecke doch in direkter Nähe. „Es war uns ein Anliegen, die räumliche Distanz zur Hochschule möglichst gering zu halten, um Studenten, Professoren und Lehrbeauftragten keine zeitaufwändige Pendelei zwischen verschiedenen Standorten zumuten zu müssen. Auch beabsichtige man, die Vorlesungen in den neuen Räumen so zu planen, dass kein mehrmaliges hin und her nötig sei, sondern beispielsweise die Vorlesungen eines Vormittags am Stück in den neuen Gebäuden stattfinden.

„In Hinblick auf die steigenden Studentenzahlen sind wir mit den sehr ansprechenden und technisch gut gerüsteten Hörsälen räumlich bestens gewappnet“, betonte Prof. Dr. Blum. Zusätzlich verspreche man sich mit dieser gemeinsamen Gebäudenutzung und durch die räumliche Nähe von Lehre und Praxis gegenseitige Synergieeffekte. Für Karsten Selhoff, Geschäftsführer der Selhoff GmbH, ein idealer Ort für das Unternehmen, denn dort entstehe neben der Messe ein Schwerpunktzentrum für Dienstleister und „attraktiv ist zudem die Nähe zur Hochschule Landshut mit ihren Disziplinen Betriebswirtschaft, Soziale Arbeit, Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Informatik“, wie er betonte.

Nach einer Ausschreibung durch „Immobilien Freistaat Bayern“, das für die Verwaltung aller landeseigenen Immobilien des Freistaats Bayern und damit auch für die staatlichen Hochschulen zuständig ist, gingen rund ein halbes Dutzend Angebote ein, unter denen man sich schließlich für das Angebot der Sehlhoff GmbH entschieden hat.

 

 


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Updated: 19.04.2010
 
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