FH-Abschluss garantiert besonders gute Berufsaussichten
Für die etwa 200 Absolventen, ein Teil davon hat den akademischen
Abschluss schon in der Tasche, die anderen schreiben noch an ihrer
Diplomarbeit, veranstaltet die Fachhochschule alljährlich einen
Absolventenball. Das passende Ambiente hierzu bildeten heuer die
Stadtsäle Bernlochner.
Das Ende des Studiums bedeutet im Leben jedes Studenten einen
Umbruch, so FH-Präsident Prof. Dr. Erwin Blum in seiner Ansprache. Wie
aktuelle Arbeitsmarktstatistiken zeigen würden, bestünden für den
Einstieg in das Berufsleben für Akademiker und insbesondere für
Absolventen der praxisorientierten Fachhochschulen besonders gute
Aussichten. Mit dem Diplom der FH Landshut könnten sie diesem Schritt
mit Selbstvertrauen entgegenblicken. Der Absolventenball bedeute zwar
immer einen Abschied, Prof. Dr. Blum forderte die Absolventen aber auf,
den Kontakt zur Hochschule nicht abreißen zu lassen: Ob als Alumni, in
den Bereich der Weiterbildung, der Existenzgründung oder der
Zusammenarbeit mit dem zukünftigen Arbeitgeber, „die Türen der
Fachhochschule Landshut stehen ihnen weiterhin jederzeit offen“. 
Der Vorsitzende der Studentenvertretung, Nikolaus Stuewer (Fachbereich Soziale Arbeit), zitierte Marie von Ebner-Eschenbach mit den Worten: „Nur der Denkende erlebt sein Leben, am Gedankenlosen zieht es vorbei“ und bedankte sich bei allen, die sich im Laufe ihres Studiums für die FH engagiert hätten, „sie so mitgeformt und zu ihrem positiven Erscheinungsbild beigetragen haben“.
Für die Absolventen und das studentische Organisationsteam des Balls zog
Georg Mösenlechner ein Resümee des Studentenlebens. Es seien
Freundschaften entstanden, es habe sich ein Zusammenhalt entwickelt.
„Studieren ist auch ein Reifeprozess, bei dem wir nicht nur fachlich
sondern auch sozial gereift sind.“ Besonders wichtig sei in dieser Zeit,
herauszufinden, wer man selbst sei. Auch er rief die Studierenden dazu
auf, mit Mut und Selbstvertrauen in die neuen Herausforderungen des
Berufslebens zu gehen. Dabei bedankte er sich bei den Eltern, die den
jetzigen Absolventen das Studieren häufig erst ermöglicht hätten. Viele
Absolventen waren mit Eltern und Lebensgefährten gekommen, um mit
denjenigen, im stilvollen Rahmen, den Abschluss zu feiern, die sie Zeit
ihres Lebens, während ihres Studiums und besonders in der schwierigen
Prüfungszeit unterstützt haben.
Dem Anlass entsprechend hatten die Absolventen den feinen Zwirn
angelegt, die Herren im Anzug, die Damen großteils im Abendkleid. Die
musikalische Umrahmung des offiziellen Teils übernahmen wieder einmal
Prof. Dr. Clemens Dannenbeck am Klavier und Malte Hahn, Student der
Sozialen Arbeit, an der Bassklarinette.
Für Stimmung sorgte anschließend die siebenköpfige Band Tumbleweed, die schnell für eine volle Tanzfläche sorgte. Gab es nach dem Essen ruhigere Klänge, steigerten sie die Schlagzahl mit einem abwechslungsreichen Programm von Rockklassikern über Soul und Funk bis hin zu jazzig angehauchten Nummern. Die Absolventen präsentierten sich in Tanz- und Feierlaune, die Tanzfläche lehrte sich erst, als es ans Nachhause gehen ging.
Fotogalerie Absolventenball2006
