Landshuter Absolventen/innen Garanten für Innovationen von Morgen
Als bestens auf das Berufsleben vorbereitet, bezeichnete
Hochschulpräsident Prof. Dr. Erwin Blum die Absolventen/innen der Hochschule
Landshut bei der diesjährigen feierlichen Verabschiedung. Rund 150
frischgebackene Akademiker der Hochschule Landshut waren mit Eltern und Lebensgefährten/innen der Einladung gefolgt.
Den erfolgreichen Absolventen/innen gratulierte Prof. Dr. Erwin Blum zu ihrem akademischen Abschluss. Man lege in Landshut großen Wert auf die Qualität der Lehre, einen hohen Praxisbezug sowie die „Employability“ seiner Absolventen/innen. So stelle das Studium an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut eine Herausforderung aber auch eine hervorragende Grundlage für einen erfolgreichen Berufseinstieg dar.
Bei der diesjährigen Absolventenfeier wurden Diplom-, Bachelor- und auch Masterurkunden ausgehändigt. Prof. Dr. Erwin Blum ging bei seiner Begrüßung auf den Bologna-Prozess ein, mit dem sich die Möglichkeiten für Akademiker erweitert hätten: Das Studienangebot sei ausgedehnt worden, dies sowohl im Bachelor- als auch im Masterbereich und kooperative Promotionen - zusammen mit Universitäten – seien bereits Realität. Dabei betonte Blum, das Diplom würde seine Wertigkeit behalten und auch die Bachelor-Absolventen der Landshuter Hochschule hätten einen wertvollen akademischen Abschluss in Händen, mit dem sie bestens für das Berufsleben gerüstet seien.
Denn am Bedarf an praxisnah ausgebildeten Akademikern habe sich nichts
verändert, dieser werde sich mit der demografischen Entwicklung noch
drastisch verstärken. Die heutigen Absolventen/innen seien „die Garanten für
eine innovative und erfolgreiche Entwicklung von Unternehmen, sozialen
Einrichtungen und Institutionen in der Zukunft,“ wie Prof. Dr. Blum
anmerkte. Er gratulierte den Studierenden nicht nur zu ihrer fachlichen
Entwicklung, sondern betonte, es sei immer wieder bemerkenswert zu
beobachten, wie auch die persönliche Entwicklung des Einzelnen
fortschreite: vom unsicher wirkenden Studienanfänger bis zum
selbstbewusst auftretenden Akademiker mit Persönlichkeit.
Auf die zukünftige Führungsverantwortung vieler Absolventen/innen ging der evangelische Hochschulseelsorger, Hartmut Grosch in seiner Ansprache ein. Für ein richtiges "Führen" müsse man dem anderen Freiheiten und den eigenen Willen lassen. „Denn, der eigene Wille ist die größte Motivation , die wir haben,“ betonte Grosch. Zusammengefasst heiße Führen, andere dazu zu befähigen, Ihre Arbeit zu tun, so dass diese keine Last sei, sondern - wie das Auspacken eines Geschenkes - Freude bereite.
Stellvertretend für die Absolventen/innen ließ Sophie Engelsberger, die nach
ihrem Diplom-Abschluss an der Hochschule in einem Forschungsprojekt ihre
Promotion anstrebt, das Studium noch einmal Revue passieren. Sie hob den
Zusammenhalt der Landshuter Studierenden hervor und betonte, dass die
Wahl der Hochschule Landshut für sie die richtige Entscheidung war. Hier
sei man eben nicht nur eine Matrikelnummer, wie sie das an einer anderen
Hochschule kennen gelernt habe. Verwaltung, Professoren und Lehrende
hätten mit ihrem Engagement auch außerhalb der Sprechzeiten und des
Lehrbetriebs geholfen, wo sie konnten. Sie bedankte sich bei der
Hochschule - und besonders auch bei den Eltern - für die Unterstützung
während des Studiums.
Oliver Labsch von der Studentenvertretung (StuV) erklärte, eine
Verabschiedung sei eigentlich ein seltsamer Moment. Der Studienabschluss
sei erst ein Ziel in weiter Ferne, dann aber plötzlich schnell da. Man
habe endlich erreicht, wonach man lange gestrebt habe, doch es sei auch
ein Abschied, viele der Kommilitonen/innen würde man von nun an nicht
mehr sehen. Er bedankt sich bei allen, die sich im Laufe ihres Studiums
in der StuV für die Hochschule und die anderen Studierenden engagiert
hätten und damit auch einiges erreicht hätten.
Dass das Ende des Studiums tatsächlich einen Abschied darstellt,
bestätigte auch Jürgen Kraus, der Vorsitzende des Ehemaligen-Vereins
Alumni Landshut e.V. Viele der ehemaligen Studienkollegen/innen habe man
schnell aus den Augen verloren, dies sei auch Anlass gewesen, den
Ehemaligen-Verein zu gründen. Er ruft die Absolventen/innen auf,
Mitglied zu werden, um eben diesen Kontakt auch über die Zeit an der
Hochschule hinaus halten zu können.
Den Abschluss, der von den Bläsergruppe „Blechbaraba“ musikalisch mit
bayerischen und klassischen Klängen begleiteten Feier, bildete die
Ehrung der besten Absolventen der Studiengänge durch die Dekane. Im
Anschluss an die zentrale Veranstaltung fanden in den Fakultäten weitere
Feierlichkeiten statt.
Die ausgezeichneten Absolventen:
Fakultät Betriebswirtschaft: Birgit Högl (Diplom-Studiengang)
Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen: Christian Jahn
(Diplom-Studiengang Elektrotechnik), Thomas Hoiß (Diplom-Studiengang
Wirtschaftsingenieurwesen), Johann Stadler (Master Elektrotechnik)
Fakultät Informatik: Thomas Rogalski (Master Systems Engineering),
Reinhard Helmut Jeschull (Bachelor-Studiengang Informatik)
Fakultät Maschinenbau: Andreas Rudolf Huber (Diplom-Studiengang)
Soziale Arbeit: Farina Heimerl, Angela Spirkl, Katharina Winkler
(Diplom-Studiengang)
Christina Hoffmann, Cornelia Meidel (Bachelor Studiengang)
(wurden mehrere Absolventen/innen in einem Studiengang geehrt, hatten
sie den selben Notendurchschnitt.)
Fotos zur Absolventenfeier
- zentrale Feier (und Fakultät BW)
- Fakultät ET/WI
- Fakultät Informatik
- Fakultät Maschinenbau
- Fakultät Soziale Arbeit
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