Prof. Dr. Stefan Borrmann in Vorstand der DGSA gewählt
Auf der Mitgliederversammlung der DGSA, die im Rahmen der großen Jahrestagung zu „Diversität und Ungleichheit - Analytische Zugänge und professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit“ am vergangenen Wochenende an der Evangelischen Fachhochschule in Dresden stattfand, ist ein neuer Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit gewählt worden. Dabei wurde Prof. Dr. Stefan Borrmann von der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Landshut in den Vorstand gewählt.
Einstimmig votierten die Mitglieder für Prof. Dr. Herbert Effinger (Evangelische Hochschule Dresden) und Prof. Dr. Sabine Stövesand (Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg) als Vorsitzende der Fachgesellschaft. Diese „Doppelspitze“ ist ein Novum in der Geschichte der DGSA. Herr Prof. Dr. Effinger ist damit zum zweiten Mal in den Vorsitz gewählt, Frau Prof. Dr. Stövesand ist neu in dieser Funktion. In den Vorstand als Beisitzer wieder gewählt wurden Prof. Dr. Björn Kraus (Evangelische Hochschule Freiburg), Prof. Dr. Silke Gahleitner (Alice-Salomon-Hochschule Berlin), neu im Vorstand sind Prof. Dr. Michaela Köttig (Fachhochschule Frankfurt) sowie Prof. Dr. Stefan Borrmann (Hochschule Landshut) als Schriftführer. Dipl.-Päd. Wolfgang Antes (Jugendstiftung Baden-Württemberg) wurde als Schatzmeister wieder gewählt.
Seit 2009 ist Dr. Borrmann Professor für Sozialarbeitsforschung in internationaler Perspektive an der Hochschule Landshut. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozialarbeitsforschung, Internationale Soziale Arbeit, Theorien Sozialer Arbeit, Ethik in der Sozialen Arbeit, Jugendarbeit, Jugendkulturen, Rechtsextremismus.
Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) wurde im Jahre 1989 gegründet und hat zur Zeit knapp 400 Mitglieder. Sie versteht sich als Forum für die Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit und entfaltet dafür eine Reihe von Aktivitäten in Forschung, Theorie und Lehre. Neben dem Fachdiskurs innerhalb der Sektionen und Fachgruppen gehören dazu auch die Veröffentlichung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie curriculare Weiterentwicklungen und die Förderung des wissenschaftlichen und professionellen Nachwuchses. Ebenso begreift die DGSA es als ihre Aufgabe, sich mit fachlichen Beiträgen aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern. Die Gesellschaft ist dabei offen für das Zusammenwirken mit anderen Gremien und Fachvereinigungen, die ein Interesse an der Sache und am Gebiet der Sozialen Arbeit haben.
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