Alle Jahre wieder: Bücherstipendien durch Kreativität gewinnen
Wie in den vergangenen zwei Jahren stehen auch dieses Jahr im
Sommersemester wieder Mittel für Bücherstipendien zur Verfügung. Bisher
war die Resonanz ein bißchen enttäuschend und
wir haben uns gefragt: Brauchen unsere Studierenden keine Bücher oder
kein Geld? Aber vielleicht ändert sich das ja...
Die Höhe der Stipendien hängt von der Nachfrage ab; ein Minimum von € 100,- steht fest (2005 wurden jeweils € 226,- ausbezahlt).
Oskar-Karl-Forster-Stipendien sind nicht leistungsabhängig (vielleicht sollten sie gerade von leistungs-schwächeren Studierenden besonders genutzt werden – manchmal kann ein Buch ja unterstützend und motivierend wirken...). Voraussetzung ist die nachgewiesene Bedürftigkeit: das monatliche Einkommen darf 480,00 Euro nicht übersteigen. Falls sich mehr Studierende um ein Bücherstipendium bewerben als Stipendien vorhanden sind, so wird nach der Bedürftigkeit entschieden.
Das Geld kann für Fachbücher, studienbezogene Software, aber auch Druck- und Bindekosten für Diplomarbeiten verwendet werden. Verwendungsnachweise (Rechnungen, Überweisungsbestätigungen...) sind bis zum 30.09. beim Akademischen Auslandsamt abzugeben.
Aber ein bißchen nachdenken müssen die Bewerber schon: Es gibt wieder eine Aufgabe. Dieses Jahr bitten wir um einen Kommentar zum Zitat von D. Hildebrandt: „Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung.“ Dieser Kommentar kann ein (Auf-) Satz – ein Bild – ein Gedicht – ... –sein. Wir hoffen auf ebenso interessante, vergnügliche, tiefsinnige und schöne Beiträge wie in den vergangenen Ausschreibungen!
Um das Bücherstipendium beantragen zu können, muss neben der kreativen Arbeit ein Antrag eingereicht werden.
