E.ON-Kulturpreis für MB-Absolvent Andreas Brenninger
E.ON Bayern zeichnet einmal jährlich exzellente wissenschaftliche und kulturelle Leistungen mit einem Kulturpreis aus. In diesem Jahr wird Andreas Brenninger, Absolvent des Bachelor-Studienganges Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Leichtbau und technische Entwicklung an der Hochschule Landshut, für seine Bachelorarbeit „Entwicklung einer Methode zum Nachweis der Prozesssicherheit elektrischer Werkzeuge für das Blindnieten“ mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet.
Effizienz und Nachhaltigkeit spielen bei einem der weltweit führenden Hersteller von Automobilen im Premiumsegment, der BMW Group, eine große Rolle. Um den steigenden Leichtbauanforderungen gerecht zu werden, sollen zukünftig verstärkt Blindnieten in der Montage der Fahrzeuge eingesetzt werden. Ein Blindniet ist eine spezielle Form von Niet, welche nur den Zugang zu einer Seite der zu verbindenden Bauteile erfordert und mit einer speziellen Blindnietzange befestigt wird. Es fehlt hierfür allerdings der Nachweis der Prozesssicherheit, der mangels einer Methode zur Maschinenfähigkeitsuntersuchung (MFU) der Nietgeräte nicht erbracht werden konnte.
Dies wurde durch die Entwicklung einer Methode zur Durchführung der MFU und der statistischen Prozessregelung nun möglich. Neben einer Analyse der physikalischen Zusammenhänge wurde die Akkuspannung und Setzgeschwindigkeit mit einbezogen. Bei Kraftmessung mittels Strom und Spannung stellten sich die besten Ergebnisse ein. Zudem wurde noch eine Prüfsoftware entwickelt, welche das schnelle und benutzerfreundliche Auswerten der Messreihen ermöglichte. Die BMW Group möchte zukünftig in allen Produktionswerken diese Prüfungen durchführen.
Andreas Brenninger gehört zu den 17 Preisträgern der Kategorie „Hochschule für angewandte Wissenschaften/Fachhochschule“; für seine hervorragende Bachelorarbeit wurde er mit einem Preisgeld von 3.000 Euro gewürdigt. Den jährlich ausgelobten Kulturpreis Bayern erhalten außerdem Künstler aus den sieben bayerischen Regierungsbezirken, die besten Absolventen von zehn Universitäten wie auch die herausragendsten der fünf Kunsthochschulen im Freistaat. Die mit insgesamt 176.000 Euro dotierten Ehrungen wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum siebten Mal verliehen. Mit dieser Auszeichnung will der Netzbetreiber E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt leisten und bietet zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region.
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