Ersthelfer: Bereit für den Notfall
Die Berufsgenossenschaften, im Fall der Fachhochschule Landshut die
Bayerische Landesunfallkasse (LUK), sind sich dessen bewusst und
schreiben Ersthelfer vor. Die vorgeschriebene Anzahl beträgt 5 Prozent
der Mitarbeiter/innen, Professoren/innen werden dabei nicht mit
eingerechnet. "Wir müssten eigentlich nur 3 Ersthelfer stellen", erkärt
Dieter Nissl, Fachkraft für Arbeitssicherheit an der FH Landshut,
"unsere Mitarbeiter/innen sind sich aber der großen Verantwortung
gegenüber den Studierenden und Kollegen/innen bewusst, was die
erfreulich hohe Zahl an Anmeldungen für den freiwilligen Kurs beweist,"
fährt er fort.
Dabei reicht die von den Maltesern
durchgeführte Ersthelferausbildung weit über das Maß des im
Rahmen des Führerscheins absolvierten Erste-Hilfe-Kurses hinaus.
Während dabei nur sog. lebensrettende Maßnahmen durchgenommen würden,
wird bei der Ersthelferausbildung zusätzlich auf spezielle
Verletzungsbilder eingegangen, die an der Fachhochschule auftreten
könnten: Diese reichen von Verstauchungen, Vergiftungen über
Unterkühlung, Verbrennungen und Schnittwunden bis hin zur
Kreislaufschwäche.
Die
Ersthelferausbildung dient als Grundlage für weitere Kurse wie z.B. dem
Betriebssanitäter und wird auch für Übungsleiterscheine und
LKW-Führerscheine anerkannt. Um das Gelernte nicht zu schnell in
Vergessenheit geraten zu lassen, findet alle 2 Jahre ein
Auffrischungskurs (4 Doppelstunden) statt. Insgesamt 15 an der
Fachhochschule tätige Ersthelfer nahmen an der aktuellen Auffrischung
teil und sind nun wieder bestens für den Notfall gewappnet.
Kontaktliste Ersthelfer der FH Landshut (pdf)

