Willkommen Erstsemester - deutlicher Anstieg zu verzeichnen
Die aktuellen Einschreibzahlen lassen für das am 4. Oktober beginnende Wintersemester erneut ein deutliches Wachstum an der Hochschule Landshut erwarten. Die Zahl der Erstsemester steigt voraussichtlich um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1.310 Immatrikulationen (Stand 28. September). Bei einer Erstsemestereinführung, organisiert von Studierendenvertretung (StuV) und Hochschulgemeinde (HSG), konnten die "Neuen" erste Hochschulluft schnuppern und wurden im Rathausprunksaal von Stadtrat Wolfgang Zellner und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel begrüßt.
Hochschule stellt sich trotz Erreichen des Ausbauziels der Verantwortung
Die Zahl der Erstsemester stieg erneut zweistellig an, aktuell sind damit 3.932 Studierende an der Hochschule Landshut eingeschrieben. Im Wintersemester 2010/11 waren 1060 Neueinschreibungen und insgesamt 3.546 Studierende zu verzeichnen. Bereits im Vorfeld war ein deutlicher Anstieg der (Online-)Bewerbungen um 37 Prozent, von 7.319 im Wintersemester 2010/11 auf 10.071 zum diesjährigen Termin zu verzeichnen. Vor dem Hintergrund des doppelten Abiturjahrgangs und der Aussetzung der Wehrpflicht hatte man allerdings die Erfahrung gemacht, dass sich die Bewerber/innen häufiger für mehrere Studiengänge und an mehreren Hochschulen parallel beworben hatten, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Dem entsprechend war die Zahl der tatsächlichen Einschreibungen im Vorfeld schlecht abschätzbar. Da an den Hochschulen noch Nachrückverfahren laufen, werden sich die aktuellen Zahlen in den nächsten Tagen noch leicht verändern.
Die Hochschule Landshut stellte sich der Verantwortung, die durch den
doppelten Abiturjahrgangs und die Aussetzung der Wehrpflicht entstanden
ist, und stellte zusätzliche Studienplätze zur Verfügung. Dies, obwohl
die Hochschule bereits im letzten Jahr das eigentliche
Ausbauziel von 975 zusätzlichen Studienplätzen erreicht hatte. „Die aktuellen Zahlen zeigen erneut die Attraktivität unserer Studienangebote,“ wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Stoffel betont. Besonders erfreulich sei dabei, dass der in diesem Semester erstmals angebotene Studiengang Energiewirtschaft und –technik (Fakultät Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen) mit 48 Einschreibungen das geplante Kontingent mehr als erfüllen konnte. Auch der berufsbegleitend angebotene Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen sei mit 28 Studienanfängern sehr gut ausgelastet.
Um die Zahl an zusätzlichen Studieninteressenten kanalisieren zu können, wurden in mehreren Studiengängen erstmals Zulassungsbeschränkungen beim Bayerischen Wissenschaftsministerium beantragt und auch genehmigt. So galt für die Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen, Automobilwirtschaft und -technik, Maschinenbau, Automobil- und Nutzfahrzeugtechnik sowie den neuen Studiengang Energiewirtschaft und –technik erstmals ein NC. Dies zusätzlich zu den schon bisher zulassungsbeschränkten Studiengängen Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft, Soziale Arbeit sowie Soziale Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe.
Erstsemestereinführung will Einstieg ins Studium erleichtern
Die Begrüßung der Erstsemester bietet für die Neuankömmlinge eine wertvolle Gelegenheit, sich bereits im Vorfeld mit der Hochschule, den Studienbedingungen und dem Umfeld vertraut zu machen. Nach ersten Informationen zum Studium, Hochschul- und studentischen Einrichtungen, gingen es unter Führung von "erfahrenen" Studenten/innen des eigenen Studiengangs auf Campus-Tour. Hier gab es wertvolle Tipps aus erster Hand. Beeindruckend auch die Bereitschaft der "alten Hasen" an der Hochschule: Mehr als 100 Studierende halfen vor Semesterbeginn die Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Für dieses Engagement bedankte sich Thomas Stadler (StuV-Vorsitzender) herzlich.
Ein Highlight der Veranstaltung bietet alljährlich die feierliche Begrüßung durch die Stadt Landshut im Rathausprunksaal, die mittlerweile zur Tradition geworden ist. Dabei übermittelte Stadtrat Wolfgang Zellner die Grüße des Bürgermeisters und hieß die Erstsemester in Landshut willkommen. "Landshut freut sich auf Gäste und ganz besonders auf seine Studenten," wie er erklärte. Er rief diese dazu auf, nicht nur in Landshut zu studieren sondern auch die vielfältigen Angebote der Stadt, vom Kultur- und Sportleben bis zum Nachtleben, zu nutzen und in Landshut zu "leben". Hochschulseelsorger Alfons Hämmerl betonte, Lernen und eine gute akademische Ausbildung stünden natürlich im Mittelpunkt eines Studiums, dies sei jedoch mehr als eine Lebensphase. Er rief die Studierenden dazu auf, diese Zeit als Lebensform zu gestalten. So könnte man an der Hochschule ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen außerhalb des Studiums nutzen. Im schönen Ambiente der Hochschule und der Stadt Landshut würden hier reichhaltige Möglichkeiten geboten.
Abschließend bedankte sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Stoffel für die Einladung der Stadt Landshut in den Rathausprunksaal: "Dies zeigt den guten Kontakt zwischen Stadt und Hochschule Landshut," wie er erklärte. Er lud die Studierenden ein, die Einrichtungen der Hochschule, wie etwa Sprachenzentrum oder auch 24-Stundenbibliothek, zu nutzen und auch über die regulären Vorlesungen hinaus aktiv am Hochschulleben teilzunehmen. Auch biete das Studium die Gelegenheit, ins Ausland zu gehen und hier wertvolle Erfahrungen zu sammeln. "Genießen sie die Lebensform Studium, studieren hat aber auch mit Lehre und Arbeit zu tun," wie er ausführte. Und hierzu biete die Hochschule Landshut ein hervorragendes Umfeld.
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