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Studenten von US-Partneruni UTD Texas zu Gast

 Gaststudenten der Parter-Uni UTD Texas im Kfz-LaborWenn ein BMW bei 120 km/h auf der Stelle stehen bleibt, ist dies selbst für sensationsverwöhnte Amerikaner eine spannende Sache: Zum zweiwöchigen Aufenthalt in Landshut gehörte für 17 Teilnehmer eines MBA-Studiengangs der FH-Partnerhochschule University of Texas in Dallas (UTD) auch die Vorführung eines Versuchs zum Kraftstoffverbrauch im Kfz-Labor der Fachhochschule.

Für die Gäste aus den USA, alle Akademiker gehört der zweiwöchige Aufenthalt in Landshut zum Studienprogramm: Im Rahmen ihres MBA-Studiengangs „Projectmanagement“ an der renommierten University of Texas in Dallas studieren sie zwei Wochen an der Fachhochschule Landshut und absolvieren dabei ein breit gefächertes Vorlesungs- und Besuchs-Programm.

Schon vom ersten Programmpunkt nach ihrer Ankunft in Landshut, einer Stadtführung, beeindruckte die Gruppe stark: Trotz Jetlags bestaunten sie die historische Bedeutung und Schönheit der Altstadt und besonders der Burg Trausnitz. Die Begrüßung an der Fachhochschule Landshut übernahm Vizepräsident Professor Dr. Helmuth Gesch, ebenso eine Führung über den Campus mit Blick in das Labor für Fahrzeugtechnik und in die 24-Stundenbibliothek, in der Studierende die von Montag bis Sonntag rund um die Uhr Bücher ausleihen können. Neben dem Fachvorlesungen erhalten die Studenten Einblicke in das deutschen Wirtschafts-, Schul- und Studiensystem, in Unternehmen und Wirtschaftslage der Region. Während ihres Aufenthalts in Landshut besuchen die UTD-Studenten u. a. Unternehmen wie Texas Instruments (Freising), Siemens (München), Dräxmlaier Group (Vilsbiburg).

Die Gäste aus Dallas zusammen mit Initiaoren, Referenten und deutschen StudentenAußerdem hören sie viele Vorlesungen zusammen mit den Teilnehmern des an der FH Landshut angebotenen, ebenfalls berufsbegleitend angelegten, MBA-Studiengang „Systems Management“. Im MBA-Studiengang Systems Management lernen die Teilnehmer große Projekte professionell zu planen und zu steuern sowie komplexe Prozesse und Systeme effizient zu strukturieren. Zielgruppen sind Fach- und Führungskräfte, die ihr Fachwissen in Projektmanagement und Systemauslegung ausbauen möchten.

Besonders dieses Aufeinandertreffen erleben beide Seiten als besonders anregend: Die Teilnehmer an beiden Studienprogrammen haben bereits einen akademischen Abschluss, stehen mit beiden Beinen im Beruf und hinterfragen aus ihrer jeweiligen Perspektive die Vorlesungen und Seminare. Ein Unterschied fällt auf den ersten Blick ins Auge: Die US-Studenten haben ein viel  höheres Durchschnittsalter. Während für deutsche Verhältnisse ein 55-jähriger schon auf die Rente zusteuert, hat er aus Sicht der Gäste ja noch mindestens 10 Jahre Arbeit vor sich, für die es sich natürlich auch lohne, die Mühen und den Aufwand für einen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang auf sich zu nehmen.

Nach zwei Wochen in Landshut wird die Gruppe am Samstag morgen wieder die Heimreise antreten. Die neu geknüpften Kontakte zu den deutschen Kommilitonen und Dozenten/innen können aber bereits im Oktober vertieft werden: Die deutschen Teilnehmer werden im Gegenzug zwei Wochen an der Partneruniversität in Dallas verbringen.

Updated: 13.08.2007
 
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