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Jahrestreffen der „Ökonomed“-Absolventen in Cambridge

Prof. Dr. Preißler während seines Vortrags im renommierten Jesus Colleg (Cambridge).Seit 2004 bietet die Fachhochschule Landshut zusammen mit Jenapharm die Weiterbildungsreihe Ökonomed für Gynäkologen an. Jetzt nahmen 60 Absolventen dieses Kurses an einem Jahrestreffen mit Fachbeiträgen im Jesus College an der University of Cambridge teil, in dessen Rahmen Prof. Dr. Preißler von der FH Landshut ein  „Frühwarnsystem für Arztpraxen“ vorstellte.

An der Fachhochschule Landshut werden die Kompetenzen der Professoren/innen und Lehrbeauftragten für ein breites Weiterbildungsangebot auch außerhalb des grundständigen Studiums genutzt. Auch das Pharma-Unternehmen Jenapharm konnte als Partner gewonnen werden und greift seit Oktober 2004 regelmäßig auf die an der Fachhochschule Landshut vorhandenen Ressourcen zurück: Über das Kompetenzzentrum organisiert es an der Fachhochschule Landshut heuer bereits zum fünften Mal die Weiterbildungsreihe Ökonomed für niedergelassene Gynäkologen.

Jetzt fand mit 60 Gynäkologen/ innen, die die an der Fachhochschule Landshut jeweils in 5 Seminarbausteinen zum „Ökonomed“ ausgebildetet wurden, im Jesus College an der University of Cambridge, das zweite betriebswirtschaftliche Jahrestreffen statt. Das erste Treffen war im Jahr 2005 an der FH Landshut abgehalten worden. Die aus allen Teilen Deutschlands angereisten Seminarteilnehmer diskutierten - u.a. mit FH-Präsident Prof. Dr. Erwin Blum - betriebswirtschaftlich relevante Themen für Arztpraxen.

Unter besonderer Berücksichtigung der Liquidität wurden Veränderungstendenzen der wirtschaftlichen Situation der Arztpraxen aufgezeigt, Grenzen der Aussagefähigkeit der traditionellen Ein- und Ausgabenbuchhaltung erläutert, Möglichkeiten zur Verbesserung betriebswirtschaftlicher Informationen für Arztpraxen sowie die Entwicklung eines Analyse- und Kennzahlensystems zur Steuerung der Arztpraxen vorgestellt.

Prof. Dr. Peter Preißler (FH Landshut, Fachbereich Betriebswirtschaft) stellte ein von ihm entwickeltes „Frühwarnsystem für Arztpraxen“ vor. Es ist in der Lage, nicht nur mit quantitativen Kennzahlen, sondern ergänzt durch sogenannte „weiche“ Kennzahlen, Entwicklungstendenzen zu erkennen und rechtzeitig geeignete Steuerungsmaßnahmen einzuleiten. Eine intensive Diskussion schloss sich an. Die Teilnehmer/innen äußerten großes Interesse an einer Fortführung dieser aktuellen und praxisrelevanten Weiterbildungsaktivität.
Updated: 13.08.2007
 
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