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Professor des Jahres 2011 – bundesweit 3. Platz für Prof. Dr. Schneider

Dr. Adalbert Weiß (Amtsleiter im Bayerischen Wissenschaftsministerium, 2.v.l.) gratuliert Prof. Dr. Markus Schneider zusammen mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel (rechts) und Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (Dekan Fakultät Elektrotechnik/Wirtschaftsingenieurwesen). Theoretisch, praktisch, gut! Sie sind „Wegbereiter für Karrieren“, lehren mit hohem Praxisbezug und verfügen über gute Kontakte in die Wirtschaft. So werden die bereits zum sechsten Mal von UNICUM BERUF, gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ausgezeichneten besten Hochschullehrer der Bundesrepublik beschrieben. Prof. Dr. Markus Schneider (Fakultät Elektrotechnik / Wirtschaftsingenieurwesen) zählt zu ihnen „und liefert damit einen weiteren Beleg für die hohe Qualität der Lehre an der Hochschule Landshut,“ wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel erklärte. Er gratulierte ebenso herzlich, wie Dr. Adalbert Weiß, Amtsleiter im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, bei einem Besuch an der Hochschule Landshut.

Insgesamt 450 Professoren von deutschen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurden für die Auszeichnung in vier verschiedenen Kategorien nominiert. Prof. Dr. Markus Schneider wurde auf Platz drei in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik gewählt und ist damit der einzige ausgezeichnete bayerische Professor. Nach Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, der 2008 Platz zwei für den Bereich Ingenieur und IT belegte, innerhalb von wenigen Jahren der zweite Professor der Fakultät, der diese hochkarätige Auszeichnung erhält.

Für die Auswahl der besten Dozenten ist einmal wichtig, dass sie von möglichst vielen Studierenden nominiert werden. In einer redaktionellen Recherche werden anschließend Dossiers über die Nominierten mit den meisten Stimmen erstellt, die einer Jury unter Leitung von Professor Klaus Landfried, ehemaliger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, vorgelegt werden. Diese ermittelte die Gewinner. „Professorinnen und Professoren, die forschendes Lernen in der Konfrontation mit realen Aufgaben der Praxis organisieren, gebührt besondere Anerkennung“, erklärt Professor Landfried. Und das gilt ganz besonders für Prof. Dr. Schneider.

Die von ihm aufgebaute 200m² große Lean Musterfabrik und sein Lean-Planspiel (www.lean-planspiel.de) wurden als besondere Leistungen hervorgehoben. Die Studierenden können hier das theoretische, in der Vorlesung vermittelte Wissen direkt in kleinen Teams anwenden. Jedes Team erstellt über drei Vorlesungen verteilt für eine Produktion von Fischertechnik-Traktoren eine komplette Fabrik in 2D und 3D, baut eine getaktete Endmontage mit mehreren Arbeitsplätzen und die komplette logistische Versorgung für die Produktion auf. In einer weiteren Stufe wird noch ein kompletter Investitionsplan für eine reale Fabrik erstellt und die Musterfabrik auf dem Campus real betrieben.  „Mittlerweile ermöglichen wir - mit erheblichem Aufwand - jedes Jahr über 120 Studierenden die Teilnahme an diesen Praktika“, erläutert Prof. Schneider. Aber der Aufwand lohnt sich, wie die Auszeichnung deutlich belegt. 

 

 


 

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Updated: 13.12.2011
 
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