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Rudi Stark im Ruhestand - er prägte das Gesicht der FH

Rudi Stark (mitte) mit FH-Präsident Prof. Dr. Blum (li.) und FH-Kanzler FaltererEin Mitarbeiter der ersten Stunde verabschiedete sich von der Fachhochschule Landshut in den wohlverdienten Ruhestand: Rudi Stark, Leiter des Sachgebietes Beschaffung und Organisation, trat endgültig in die Ruhephase seiner Altersteilzeit über. Seit dem Gründungsjahr 1978 hat er in den 28 Jahren seines Engagements an der FH „das Gesicht der Hochschule geprägt“, wie ihm FH-Kanzler Hansgeorg Falterer bei der Verabschiedungsfeier bestätigte. Zusammen hätten sie beim Auf- und Ausbau der Hochschule einiges auf die Beine gestellt.  Eigentlich begann Rudi Starks "Ruhephase" bereits im Sommer, doch war es für ihn  selbstverständlich, seine Nachfolgerin, Monika Kollmeder, in ihre neuen umfangreichen Aufgaben einzuarbeiten.

Zuständig für die Beschaffung liefen sämtliche Bestellungen über seinen Schreibtisch: Vom einfachen Bürobedarf über technische Ausstattung der Hörsäle und Labore bis hin zum Neubau lief alles durch seine Hände. Auch die Raumplanung und der reibungslose Ablauf der Technik in der FH sowie die Organisation von Veranstaltungen liefen bei ihm zusammen. Mit Routine und jahrelanger Erfahrung trug er mit seinem Hausmeister-Team dazu bei, die FH im besten Licht erscheinen zu lassen und sorgte für manchen überraschten Ausruf: „Wie macht ihr das, hier sieht ja alles aus wie neu!“

Rudi Stark beim Organisieren...Auch FH-Präsident Prof. Dr. Erwin Blum bedankte sich für das Engagement. Er erinnerte sich in seiner Ansprache an den ersten Tag an der FH Landshut zurück, als ihm Rudolf Stark als "zentrale Anlaufstelle"  die „Erstausstattung“  aushändigte, "damals waren das noch Bleistift und Radiergummi". Hans Gillhuber bedankte sich im Namen des Personalrats bei Stark für das langjährige Engagement: „Aus dem efef wusste er immer Bescheid über den Stand jeder einzelnen Bestellung“ berichtete Gillhuber beeindruckt. Nebenbei verknüpfte Stark seine große Leidenschaft, den Fußball, sehr erfolgreich mit seiner Arbeit: Als Teamchef der  FHL-Fußballmannschaft holte er  mit der Landshuter Elf mehrmals den Titel des Bayerischen FH-Meisters.

Stark zeigte sich bei der Verabschiedung bescheiden: „Man kann nur so gut sein, wie die Mitarbeiter sind“ gab er das Lob an die FH und sein Hausmeister-Team zurück und bedankte sich für den herzlichen Abschied.

Langweilig wird es Stark in seiner Ruhephase wohl nicht werden: Er hat viele Pläne, die zu verwirklichen ihm bisher die Zeit fehlte. So will er sich in Zukunft verstärkt seiner Familie und besonders seinen beiden Enkelkindern widmen. Doch auch für seine Hobbys, wie das Kegeln, hat er nun mehr Zeit. Viel davon wird er auch weiterhin für sein Engagement als oberster bayerischer Schiedsrichterwart von 15.000 bayerischen Fußballschiedsrichtern opfern. Daneben will sich Stark einen langen Traum erfüllen: Er liebt Bayern und will in den kommenden Jahren sein schönes Heimatland öfter bereisen, als dies während seiner arbeitsreichen Dienstzeit möglich war.

Das FH-Fußballteam um Rudi Stark: Bayerischer FH-Meister 1992
 

Updated: 13.08.2007
 
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