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Sozialarbeit-Studenten aus 17 Nationen an der FH Landshut

Beim 1. Intern. Studententreffen Soziale Arbeit DBSH-Präsidentin Hille Fosejakob-RolfVertreter aus allen Kontinenten trafen sich beim 1.Internationalen Studententreffen „Social Work 2006“ an der Fachhochschule Landshut. Unter dem Motto „Die Zukunft kann beginnen“ tauschten sich rund 100 Teilnehmer aus 17 Nationen, von den skandinavischen Länderbn, über Kenia, die USA und Australien bis Japan, über die Bedingungen und Konzepte der Sozialen Arbeit in einer globalisierten Welt aus.

"Die zukünftigen Sozialarbeiter  brauchen eine starke berufliche Identität und ein Bewusstsein für  ihre Stärken und Fähigkeiten, um Verbesserungen im Leben Einzelner und der Gesellschaft zu erreichen." Dieser Anspruch an die Profession als Sozialarbeiter wurde in Fachvorträgen, Workshops und Diskussionen immer wieder deutlich. 

Themen wie „Internationaler Vergleich sozialer Arbeit“, „Zukunftsforschung und projektorientierte Sozialarbeit“ oder „Ökonomische Sozialarbeit in einem Projekt der USA“ und viele weitere interessante Ansätze Sozialer Arbeit standen auf der Tagesordnung. Die Vorträge wurden von Referenten aus den unterschiedlichsten Ländern abgehalten, wie von Simon Kinyanjui, UN-volenteer aus Kenia, der einen sehr charismatischen Vortrag über das Thema „A world out of balance and globalisation“ referierte.

Die Bedeutung des Treffens unterstrich der Besuch des neu gewählten IFSW-Präsidenten (International Federation of Social Worker), David N. Jones. In seiner Rede befasste er sich mit der „Herausforderung der Soziale Arbeit, der Veränderung des Selbstverständnises der Sozialen Arbeit und folglich der Aufgabenstellung der IFSW-Sozialarbeiter für die Zukunft.“.

Beim Treffen: der Präsident des Weltverbands für Soz.Arbeiter IFSW, David N. JonesDie Teilnehmer lobten die „aufgeschlossene Atmosphäre“ des Treffens, wie es Karina, Studentin aus den USA, formulierte. Diese ermöglichte es offen über die einzelnen Problemfelder im internationalen Vergleich zu sprechen. „Wir hatten die Möglichkeit, Kollegen aus anderen Ländern kennen zu lernen, um Wissen und Erfahrungen zu auszutauschen“ ergänzt Angel aus England. Viele Studenten nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und Interessenten für eigenen Projekte zu finden. So wie Mrs Ngân Nguyen-Meyer aus Vietnam, die gerade damit beschäftigt ist, Soziale Arbeit in ihrem Heimatland zu etablieren und dafür Norm- und Werthaltungen von Sozialer Arbeit entwickelt.

Auch der kulturelle Aspekt kam nicht zu kurz. Bei dem Besuch des Altstadtfestes konnten die internationalen Gäste in der historischen Altstadt einen Einblick in die bayrische Kultur gewinnen und das Wochenende relaxt ausklingen lassen.

Für das Organisationsteam der Fachhochschule Landshut um Prof. Dr. Chtistoph Fedke war das 1.Studententreffen der Sozialarbeiter ein voller Erfolg. Adressen wurden ausgetauscht und „es entstanden viele neue Impulse, die hoffentlich ihre Wellen schlagen werden,“ wie Leonhard Auer, Mitglied des Orgateams betont. Das Gelingen des Treffens war nur durch die engagierten Sponsoren und Gastfamilien, durch den Tunnelhaus-Catering Service und das engagierten Team vor Ort möglich, bei denen sich die Organisatoren herzlich bedankten. 

Schließlich trat die internationale Studentenschar mit neuen Ideen und natürlich neu gewonnenen Freundschaften die Reise in Richtung München an, wo sie an der Weltkonferenz des IFSW teilnahmen.

Updated: 13.08.2007
 
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