Klebpraktiker/in
nach Richtlinien DVS®/EWF 3305
Qualifizierungsziele
Die Teilnehmer/innen werden für den Einsatz in der betrieblichen Fertigung qualifiziert. Dazu wird im Lehrgang ein Grundverständnis für das Kleben vermittelt, damit die Besonderheiten des klebtechnischen Prozesses erkannt und in der Fertigung berücksichtigt werden. Arbeitsanweisungen werden so in ihren jeweiligen Zusammenhängen und Auswirkungen transparent. Mit diesen Kenntnissen können die Klebpraktiker/innen Klebungen selbstständig und fachgerecht ausführen.
Ausbildungsdauer und Prüfung
Die Ausbildung zum/zur DVS®/EWF-Klebpraktiker/in erfolgt als Vollzeitlehrgang und dauert inklusive Prüfung 40 Zeitstunden (1 Woche). Zur Unterstützung des Lernens werden die theoretischen Inhalte durch praktische Übungen vertieft. Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung (praktisch, schriftlich, mündlich) ab. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist die regelmäßige Kursteilnahme.
Zielgruppe und Teilnahmevoraussetzungen
Angesprochen werden Mitarbeiter/innen von Klebstoffanwendern und -herstellern, die in der beruflichen Praxis nach Arbeitsanweisung selbstständig kleben.
Die Teilnehmer/innen sollen die Unterrichtssprache insoweit beherrschen, dass sie dem Unterricht folgen und die Prüfung ablegen können. Für die Weiterbildung zum/zur Klebpraktiker/in erleichtert eine abgeschlossene Berufsausbildung in den Bereichen Metall- und/oder Kunststoffverarbeitung den Einstieg.
Zertifizierung
Das Labor der Hochschule Landshut ist Außenstelle des Fraunhofer IFAM, Bremen. Durch diese Kooperation werden die bewährten Qualitätsstandards des IFAM gewährleistet. Das Labor ist nach DVS® 3306/3308 als klebtechnisches Zentrum anerkannt.
