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Labor Klebtechnik und Verbundwerkstoffe
Das Labor Klebtechnik und Verbundwerkstoffe entspricht den Richtlinien nach DVS® 3306/3308 und bietet folgende Möglichkeiten:
Fügeteil- und Probenherstellung
Zur präzisen Herstellung und Bearbeitung von Holz-, Metall- oder Faserverbundbauteilen stehen professionelle
Maschinen, Geräte und Vorrichtun gen bereit. Mit einer
hochgenauen Fräs- und Drehmaschine können die Geometrien und
Maßtoleranzen der Probekörper anforderungsgerecht gefertigt werden. Eigens
entwickelte Vorrichtungen erlauben es die Probekörper geometrisch exakt
zu kleben. Dadurch reduziert sich die Streuung der Messwerte erheblich.
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Oberflächenvorbehandlung und Charakterisierung
Um
die Fügeteile optimal auf das Kleben vorzubereiten verfügt das
Labor über Ultraschallbäder, Atmosphärenplasma- und Coronagerät.
Mechanische Behandlungsmethoden sind neben dem klassischen Schleifen das
Strahlen mit Glas,
Edelkorund oder SACO mit dem Feinstrahlgerät. Als weiteres
Verfahren steht ein Pyrosil-Handbrenner zur Verfügung. Die
elementare Oberflächencharakterisierung kann mit Wassertropfentest und
Testtinten durchgeführt werden. Damit können schnell qualitative
Aussagen über die freie
Oberflächenenergie getroffen werden. Zur quantitativen
Bestimmung der freien Oberflächenenergie steht ein
Kontaktwinkelmessgerät zur Verfügung. Über das Sessile-Drop-Verfahren
mit zwei Testflüssigkeiten kann die Oberflächenergie eines
Festkörpers bestimmt werden. Die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten
wird über das Pendant-Drop-Verfahren ermittelt.
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Zerstörende Klebstoff- und Bauteilprüfung
Für die zerstörende Prüfung stehen zwei Universalprüfmaschinen
bereit. Die Klebstoffcharakterisierung mit Normversuchen z.B. der dünnen Zugscherprobe (DIN EN 1465) oder
dem Rollenschälversuch (DIN EN 1464) werden auf einer 10 kN Maschine der Fa.
TesT durchgeführt. Für Forschungszwecke wird eine weitere 50kN
Maschine mit Instron Prüfrahmen und einer frei programmierbaren Regelung
der Fa. Additive eingesetzt. Damit lassen sich Substanz- und
Zugscherproben z.B. dehnungs- und gleitungsgeregelt testen. Zusätzlich steht eine Servohydraulische Biaxialmaschine (Tension-Torsion) zur Überprüfung von Anstrengungshypothesen zur Verfügung. Diese Versuche werden mit stumpf verklebten Rohrproben durchgeführt.
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Analyse
Klebstoffe
und Matrixharze können mit einer thermischen Analyse(DSC, TGA, TMA und DMA) in ihrem Reaktionsverhalten, Zusammensetzung, Ausdehnungsverhalten und Steifigkeitseigenschaften überprüft
werden. Dies dient einerseits der Wareneingangsprüfung andererseits der
Fertigungskontrolle der Probekörper z.B. um die vollständige Aushärtung
zu kontrollieren. Adhäsives oder kohäsives Versagen der
Bruchflächen können mit einem Stereomikroskop untersucht und
fotografisch dokumentiert werden. Zur weiteren Untersuchung steht ein
Rasterelektronenmikroskop zur Verfügung. Zur Qualifizierung von Oberflächen und Materialien steht uns auch ein FT-Infrarotspektrometer (FTIR) zur Verfügung.
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