Kostenlose Informationsveranstaltungen
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- kein Termin | Hochschule Landshut |

Erlebnispädagogik und Outdoortrainings werden
in den letzten Jahren mehr und mehr in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit eingesetzt.
Handlungsorientierung und Abenteuer, Grenzerfahrungen mit Ernstcharakter, Herausforderung und Selbststeuerung gelten als Bestimmungselemente moderner Erlebnispädagogik.
Seit kurzem erst greifen immer mehr Träger Sozialer Arbeit auf ihre eigenen Mitarbeiter/-innen zur Durchführung handlungsorientierter Angebote zurück und erhoffen sich davon zurecht einige Vorteile:
- Eigene, Träger - interne Kompetenzen werden aufgebaut und gestärkt.
- Die Beziehungen zwischen Klienten und Mitarbeiter/-innen werden gezielt bearbeitet und gefördert.
- Der Transfer der Lerneffekte in den Alltag wird erleichtert.
Die berufsbegleitende Zusatzqualifikation "Integrierte Erlebnispädagogik" schließt hier eine Lücke zwischen Alltags- und Erlebnispädagogik. Sie erhalten die Kompetenz erlebnispädagogische Elemente zielführend in Ihren pädagogischen Arbeitsalltag zu integrieren. Der Alltag wird für die Klienten ebenso wie für Sie selbst bereichert.
Wir freuen uns mit Ihnen auf:
- Erleben
- Verstehen
- Begreifen
- Handeln
Inhalte
Theoretische Grundlagen: Welche pädagigischen, philosophischen und ethischen Grundlagen stehen hinter erlebnispädagogischen Aktivitäten?
Persönliche Kompetenzen: Welche sozialen und kommunikativen Fähigkeiten brauche ich? Wie leite und führe ich (auch schwierige) Gruppen und wie beeinflusse ich die Gruppendynamik positiv? Was kann ich und was darf ich?
Systematische Erwägungen: Welche Rechtsfragen muss ich beachten? Wie sorge ich stets für maximale Sicherheit? Wie lässt sich die Arbeit systematisch und kontinuierlich verbessern? Wie optimiere ich den Transfer in den Alltag? Wo liegen die Grenzen?
Methodik
Selbsterfahrung
Praxissupervision
Selbstversuch
Bitte beachten Sie: Die Ausbildung vermittelt vor allem pädagogische "Soft-Skills", zusätzliche Fachübungsleiterausbildungen sind sinnvoll.
Programm
Die berufsbegleitende Zusatzqualifikation umfasst fünf Module; davon zwei zweitägige Veranstaltungen an der Hochschule Landshut und drei Outdoorwochenenden (insgesamt 13 Ausbildungstage).
Einführung, Initiativübungen, kooperative Abenteuerspiele, Problemlösungsaufgaben
9. - 10. Dezember 2011 (Fr 10.00 Uhr - Sa 17.00 Uhr)
Hochschule Landshut
Iglubau mit Übernachtung, Schneeschuhwandern, Schlittenfahren und alternative Winterfreizeiten
27. - 29. Juli 2012 (Fr 10.00 Uhr - So 17.00 Uhr)
Walchensee und Umgebung
Klettern, Abseilen, Klettersteig, hoher und niedriger Seilgarten, Höhle
18. - 20. Mai 2012 (Fr 10.00 Uhr - So 17.00 Uhr)
Alpspitze und Umgebung
Floß-Bau und Floß-Fahrten mit Gruppen, Bootstouren, Kanu
27. - 29. Juli 2012 (Fr 10.00 Uhr - So 17.00 Uhr)
Walchensee und Isar
Kursabschluss, Transfer in den Alltag, City-Bound
5. - 6. Oktober 2012 (Fr 10.00 Uhr - Sa 17.00 Uhr)
Hochschule Landshut
Alternativtermine bzw. Besuch von Einzelveranstaltungen sind bei passender Teilnehmerzahl möglich. Bitte ggf. anfragen!
Teilnehmer/-innen
Wenn Sie folgende Fragen mit "Ja!" beantworten können, dann ist die Zusatzqualifikation mit Zertifikat passend für Sie:
- Sie sind pädagogisch tätig?
- Sie haben eine Ausbildung als Sozialpädagoge/in, Psychologe/in, Pädagoge/in, Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in, Lehrer/in oder ähnliches?
- Sie möchten Ihr professionelles Handeln durch erlebnispädagogische Zusatzangebote und Gestaltungsprinzipien anreichern?
- Sie möchten so zielführend einsetzbare Erweiterungen für Ihren eigentlichen "Hauptberuf" erhalten?
- Sie haben nicht zwingend eine natursportliche Vorbildung, verfügen aber über eine gewisse körperliche und psychische Grundfitness und Gruppentauglichkeit?
Zertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie entweder eine Teilnahmebescheinigung der Hochschule Landshut oder Sie nehmen an einer ergänzenden Hochschulzertifikatsprüfung teil (gebührenpflichtig). Bei erfolgreicher Teilnahme an dieser Prüfung erhalten Sie 10 ECTS Punkte.
Referent/Trainer
Dr. Martin Lu Kolbinger
Lehrbeauftragter der Hochschule Landshut
Promotion zur Qualitätsentwicklung bei erlebnispädagogischen Kurzzeitmaßnahmen in der Heimpädagogik, Rehabilitationspädagoge (Universität München und Halle an der Saale), Erlebnispädagoge (DGEE e.V.), Alpiner Fachübungsleiter (DAV), langjährige Berufserfahrung in verschiedenen Feldern der Jugendhilfe und der Erwachsenenbildung mit Outdoor-Trainings und Schulungen, außerdem: Senner.
Download:
Flyer Integrierte Erlebnispädagogik
Anmeldung für die Informationsveranstaltung und/oder die Teilnahme an der Weiterbildung
Pressemitteilung Landshuter Zeitung vom 03. September 2011
