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Home > Zentrale Einrichtungen > Frauenbeauftragte > Aktionen > Girls' Day
Die Hochschule Landshut beteiligt sich bereits seit 2002 am jährlich stattfindenden Girls'Day. Speziell für Mädchen werden hier interessante Praktika vorbereitet um die Möglichkeit zu bieten Technik hautnah zu erleben. Keineswegs erwarten die Mädchen langweilige oder gar trockene Vorträge. Die nachfolgende Liste zeigt einen kleinen Ausschnitt, wie vielfältig Technik sein kann und dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen muss.
Der nächste Girls'Day findet immer am letzten Donnerstag im April statt, also am 26. April 2012.
Der "Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag" soll Mädchen die Berufs- und Studienmöglichkeiten im technischen Bereich demonstrieren und Berührungsängste hinsichtlich des Gebietes Technik abbauen.
Mädchen
entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch
immer überproportional häufig für
"typisch weibliche" Berufsfelder oder
Studienfächer.
Bereits im Alter von 13 bis 16 Jahren kommt es zu einem
möglichen Berufswunsch. Besonders zu dieser Zeit ist es von großer
Bedeutung den Girls zu zeigen wie viel Spaß Technik machen kann und
welche Perspektiven hier zu erwarten sind.
Den Betrieben fehlt gerade
in technischen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs und Frauen
nutzen das ihnen offen stehende Berufsspektrum häufig nicht aus. Ein
Grund hierfür ist die mangelnde Erfahrung im Umgang mit Technik.
Gegen
dieses Defizit will der Girls'Day angehen. Aufgrund dessen bieten
Unternehmen, Betriebe, wissenschaftliche Einrichtungen,
Forschungszentren, Behörden, Hochschulen und Verbände eine vielfältige
Bandbreite von Technik-Veranstaltungen für interessierte Mädchen an um
einen praxisnahen Einblick in technische, handwerkliche und
naturwissenschaftliche Berufe und Studiengänge zu ermöglichen.
Die Hochschule Landshut nimmt seit 2002 am
Girls'Day teil.
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Pressebericht von Peter Patzelt:
Girls'Day an der Hochschule:
Technik erleben - Girls' Day weckt Lust auf technische Studiengänge
Rund 90 Mädchen nutzten den Girls'Day 2010, um in den Laboren der Hochchule Landshut Technik-Luft zu schnuppern. Zwischen zwölf verschiedenen Kursen konnten sie wählen. um Einblicke in verschiedene Technikbereiche zu gewinnen und das eigene technische Talent zu entdecken.
Der Frauenanteil unter den Hochschulabsolvent/ -innen in Deutschland liegt bei 46 %. Allerdings sind Frauen in technischen Studiengängen wie Ingenieurwissenschaften oder Informatik deutlich unterrepräsentiert. An der Hochschule Landshut liegt der Frauenanteil beispielsweise im Bachelor-Studiengang Maschinenbau bei 5,2 Prozent, in Informatik bei 10,4 Prozent und in Elektro- und Informationstechnik bei rund 8 Prozent. "Der Bedarf an Ingenieurinnen und Informatikern wird in den nächsten Jahren stark steigen. Nur mit männlichen Studenten werden die vielen freien Stellen nicht zu besetzen sein," wie Initiatorin und Hochschulfrauenbeauftragte Prof. Dr. Gudrun Schiedermeier erklärte.
Viele Mädchen und Frauen treffen Ihre Berufs- bzw. Studiengangswahl immer noch nach traditionellem Rollenverständnis. Beim Girls' Day sollen den Mädchen technische Studiengänge bzw. technische Berufe als interessante Alternative aufgezeigt werden.
Im Bereich der Informatik konnten die Mädchen eine eigene Website erstellen, das Innenleben eines PCs erkunden, mit Visual Basic programmieren, Mindstorm Lego-Roboter steuern oder Computergrafiken am PC in die reale Welt einbetten.
In weiteren Kursen löteten die Mädchen eine elektronische Schaltung,

bauten einen Laserpointer,

planten eine virtuelle Fabrik mit optimierten Abläufen
gespeister Brennstoffzelle angetrieben werden und experimentierten mit Modellautos, die per
Sonnenenergie

Die Kraft der Sonne wurde anschließend auch genutzt, um per Parabolspiegel Wiener-Würstchen zu erhitzen, die den Hunger der technisch begabten Mädchen stillten.
Zusätzlich bot das RFL-Team einigen Mädchen die Gelegenheit, beim Drehen eines TV-Beitrages zum Girls' Day mitzuwirken.
Das Resümee der Mädchen fiel in der anschließenden Schlussbesprechung durchweg positiv aus. Sie hatten in den jeweiligen Gruppen den technischen Hintergrund erklärt bekommen, selbst Hand angelegt und die gestellten Aufgaben gemeistert. Ob die Mädchen tatsächlich einen technischen Beruf ergreifen werden, bleibt abzuwarten; auf alle Fälle haben sie großen Eifer und Geschick bewiesen und erlebt, dass Technik Spaß machen kann.
Weitere interessante Informationen findest Du unter http://www.girls-day.de (ext.). Haben wir dein Interesse geweckt? Hast du noch Fragen? Schreib mir einfach eine E-Mail:gschied@fh-landshut.de
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Pressebericht von Peter Patzelt:
Girls'Day an der Hochschule:
Blick in die mögliche technische Zukunft
geworfen
Der Frauenanteil unter den Hochschulabsolvent/-innen in Deutschland liegt bei 46%, darunter dominieren aber „klassische“ Frauen-Studienfächer. Dies lässt sich auch an der Hochschule Landshut feststellen, während in Sozialer Arbeit über 80 % und in Betriebswirtschaft rund 55% der Studierenden weiblich sind, liegt dieser Anteil beispielsweise in der Informatik bei etwa 13% im Maschinenbau sogar bei nur 6%. Anlass genug für die Hochschule am Girls'Day Mädchen die Gelegenheit zu geben, Technik zu erleben und die Berührungsängste zu verlieren. Für Katharina, 16 Jahre alt, bot sich „ein guter Einblick in die technischen Zweige mit viel Praxis, hat Spaß gemacht".
Die Themen für die Mädchen reichten vom „Innenleben eines PCs“,
dem
Erstellen einer Website über Programmieren

und die „erweiterte Realität durch
Einbetten von Computergrafik in die reale Welt“
bis hin zur „Elektrotechnik zum
Reinschnuppern“,
dem Bau einer elektronischen Schaltung

und der Logistik und Materialplanung. RFL bot an der Hochschule 5 Teilnehmerinnen die Gelegenheit, am Dreh von „Girls'Day - Der Film“ mitzuwirken.
Die Mädchen verloren die
anfänglich vorhandene Scheu vor der Technik schnell. Für Susanne, 15 Jahre, war
es schon mal „toll zu sehen, dass man mit dem Computer auch etwas anderes
machen kann, als zu chatten." Doch schnell ging es tiefer in die
technischen Details. Egal, ob es an die Hardware von Computern, das Bauen und
Programmieren von Mindstorm-Robotern oder ans Löten in der Elektrotechnik ging,
mit viel Geschick und Eifer erledigten die Mädchen ihre Aufgaben.
Weitere interessante Informationen findest Du unter http://www.girls-day.de (ext.). Haben wir dein Interesse geweckt? Hast du noch Fragen? Schreib mir einfach eine E-Mail:gschied@fh-landshut.de
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Pressebericht von Peter Patzelt:
Nach wie vor entscheiden sich Mädchen und auch Jungen im
Rahmen ihrer
Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für typisch weibliche bzw. typisch männliche Berufsfelder oder
Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll
aus. Den Betrieben aber fehlt gerade in technischen und techniknahen
Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Auf der anderen Seite
leidet auch das Pflege- und Gesundheitssystem unter einem Fachkräftemangel.
Beim Girls'-Day bieten Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen Veranstaltungen für Mädchen, um Ihre technischen Fähigkeiten ausloten zu können und diesen Bereich als Berufsalternative aufzuzeigen. Rund 100 Mädchen nutzten die Girls´-Day-Angebote der Hochschule Landshut und konnten hier Technik zum Anfassen erleben. In acht verschiedenen Kursen konnten die Mädchen selbst technische Erfahrungen sammeln.
So griffen sie beim Bau einer elektronischen Schaltung sowie
eines
Laserpointers selbst zum Lötkolben. Beim Bau eines per Brennstoffzelle
angetriebenen Autos war ebenso technisches Geschick nötig, wie bei der
Planung einer virtuellen Fabrik. Technisches Know-how wurde vom
Innenleben eines Computers über PC-Betriebssystemen bis zum Web 2.0
vermittelt; Programmierkenntnisse waren u.a. beim Steuern und Erledigen
von Aufgaben durch Lego-Mindstorm-Roboter oder durch einen Roboterarm
gefragt. Dieser musste beispielsweise so programmiert werden, dass er
einen Schreiber aus einer vorgegebenen Position greifen und wieder
ablegen konnte.
Daneben bot RFL-TV die Möglichkeit, beim Erstellen eines Filmbeitrags zum Girls´-Day mitzuwirken, der noch am selben Abend gesendet wurde. Und die Mädchen waren mit Feuereifer bei der Sache, ließen sich durch kleine Misserfolge nicht entmutigen sondern lösten die gestellten Aufgaben mit viel Spaß an der Sache. Dabei bewiesen sie viel technisches Geschick, das sie sich häufig vorher gar nicht zugetraut hatten. Am Ende der Veranstaltung berichteten die Mädchen der einzelnen Gruppen vor den gesamten Teilnehmerinnen von ihren Erlebnissen mit der Technik und führten mit Stolz ihre Ergebnisse vor.
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Die Hochschule beteiligt sich am Girls' Day 2012 mit folgenden Aktionen:
Bei uns können insgesamt 100 Mädchen mitmachen. Alle weiteren Informationen findest du auf der Girls' Day (ext.) Homepage. Dort kannst du dich auch online für unsere Kurse anmelden.
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