Home > Zentrale Einrichtungen > Frauenbeauftragte > Aktionen > Patenschaften

Patenschaften zwischen Firmen und Schulen

Gründe und Ziele

In Wirtschaft und Industrie herrscht ein Fachkräftemangel. Dieser kann nicht nur durch männliche Kompetenz, sondern besonders durch die Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte ausgeglichen werden. Junge Frauen entscheiden sich jedoch immer noch überwiegend für typisch weibliche Berufsfelder. Der Umgang mit Technik ist ihnen fremd. Durch innovative, kreative Projekte und Initiativen engagiert sich die Fachhochschule Landshut, Rahmenbedingungen zu schaffen, um einen erfolgreichen Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft voran zu bringen.

Deutschland braucht gut ausgebildete Frauen und Männer um als Wirtschaftsstandort im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Mädchen entscheiden sich im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl noch immer überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen, von denen eine besonders große Innovationskraft ausgeht, sind Frauen stark unterrepräsentiert. Wir können es uns nicht länger leisten auf ihr Potential zu verzichten. Daher ist es mehr als wichtig junge Frauen für ein Studium in technisch-naturwissenschaftlichen Bereichen zu gewinnen. Bereits im Alter von 13 bis 16 Jahren wird die Richtung für einen zukünftigen Beruf festgelegt. Besonders zu dieser Zeit ist es von großer Bedeutung den Girls zu zeigen wie viel Spaß Technik machen kann und welche Perspektiven hier zu erwarten sind.

Um die Girls rechtzeitig und gezielt zu erreichen ist die Hochschule Landshut auf verstärkte Mithilfe von außen angewiesen.

Im Schulprojekt handelt es sich um Patenschaften zwischen Firmen und Schulen. Die Firmen unterstützen die Schulen gezielt am Girls' Day, durch Projekttage oder durch Spenden, die im laufenden Schuljahr nur für Girls eingesetzt werden dürfen. Durch diese Aktivitäten und Kurse für die Mädels an den Schulen, soll Interesse an Technik allgemein und für ein Studium eines technischen Faches geweckt werden. Die Schulen stehen in direktem Kontakt zu den Mädchen und können gezielt für die einzelnen Aktionen Reklame betreiben. Der Zugang zur Technik erfolgt häufig über männliche Bezugspersonen im Elternhaus. Hier können Schulen durch besondere Kurse für Mädchen Defizite ausgleichen. Die Firmen wiederum werben für sich selbst. Sie unterstützen die Schulen in Zeiten knapper Kassen und können mit den finanzierten Kursen an den Schulen den Stundenreduzierungen entgegen wirken. Viele Schulen nehmen bereits seit Jahren am Girls' Day teil. An den verschiedensten Schulen wurden in den letzten Jahren schon viele Projekte mit einzelnen Firmen durchgeführt. In diesem Projekt geht es deshalb auch darum, die einzelnen Aktionen zu bündeln und Erfahrungen auszutauschen.

Ursulinen-Realschule LandshutMitwirkende Firmen und Schulen

  • Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut
  • Gymnasium Seligenthal Landshut
  • Ursulinen-Realschule Landshut

Gymnasium Seligenthal Landshut Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut  

  • BMW Group
  • BMW Werk Landshut
  • Mitsubishi
BMW Group Mitsubishi

zum Überblick dieser Seite
zum Überblick der Aktionen


[top]

 

Updated: 22.09.2008
 
.